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dieſe Schoͤnbeit, Catharine Glover, geſehen hat. Sie mag nachher Zeugin ſeyn, daß ſie ihn kurz vorher ganz geſund und ſeiner Bewegungen maͤchtig ſah, ehe — Ihr verſteht mich?⸗
Dwining nickte bejahend und fuͤgte bei:„Es iſt keine Zeit verloren, denn es iſt leicht, eine Blume zu zerſtoͤren, die, weil ſie zu fruͤhe gebluͤht hat, er⸗
ſchoͤpft iſt.««
Dreißigſtes Kapitel.
„Mit dem nächſten Morgen war die Stimmung des Herzogs von Rothſay verändert. Er klagte zwar noch über Schmerzen und Fieber, aber ſie ſchienen ihn eher zu reizen, als zu ſchwächen. Er war vertraulich gegen Ramorny, und ob er gleich über die vorige Nacht nichts
ſagte, war es doch deutlich, daß er ſich an etwas er⸗
innerte, was er aus dem Gedächtniß ſeiner Begleiter
zu verlöſchen wünſchte— die ſchlimme Laune, die er
gezeigt hatte. Er war höflich gegen Jedermann und
ſpaßte mit Ramorny über Eatharinens Ankunft:„Wie
wird die ſchöne Spröde erſchrecken, wenn ſie ſich in einer Geſellſchaft von Männern ſieht, während ſie er⸗ wartet, unter die Hüte und Hauben von Dame Mae⸗ jory's Dienſtfrauen aufgenommen zu werden! Du ha doch nicht Viele vom zarten Geſchlecht unter deinem Haushalt, Ramorny?
Walter Scott's Werke. 1568 Bochen. 2
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