Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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16 gehen, die ſie ihm gelegt hatten. Er litt daher an Leib und Seele unſaͤglich von der Reiſe.

Endlich nahm der Wald von Falkland ſie auf, und ein Blick des Mondes zeigte das dunkle und gewal⸗ tige Schloß, ein Eigenthum der Krone ſelbſt, obwohl damals an den Herzog von Albany geſchenkt. Auf ein gegebenes Zeichen ſiel die Zugbruͤcke. Fackeln glaͤnzten im Hof, Bedienten warteten auf, und der Prinz, den man vom Pferde half, wurde in ein Gemach gefuͤhrt, wo Ramorny und Dwining ihn bedienten und ihn baten, den Nath des Arztes anzunehmen. Der Herzog ſchlug es aus, befahl ſtolz, ſein Bett zu ruͤſten, und nachdem er eine Zeitlang in ſeinen naſſen Kleidern an einem großen Feuer geſtanden war, ver⸗ ließ er das Gemach, ohne von irgend Jemand Ab⸗ ſchied zu nehmen..

Nun ſeht Ihr die muͤrriſche Laune des kindiſchen Knaben,« ſagte Ramorny zu Dwining,koͤnnt Ihr Euch wundern, daß ein Diener, der ſo viel fuͤr ihn that, als ich, eines ſolchen Herrn muͤde iſt?«

Nein, wahrlich nicht,« ſagte Dwining,dieß und die verſprochene Grafſchaft Lindores wuͤrde Jedermanns Frau erſchuͤttern. Aber wollen wir dieſen Abend noch mit ihm anfangen? Er hat, wie Aug' und Wange Wahrheit ſagen, den Grund zu einem Fieber in ſich, das uns die Arbeit erleichtern wird, indeß ſie ein Werk der Natur ſcheint.««

» Es iſt eine Gelegenbeit verloren, ſagte Ramorny, vaber wir muͤſſen unſern Schlag verzoͤgern, bis er