Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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feinen Schutz und ſeine Bequemlichkeit alle Sorge zu ragen.

Niel Booſhalloch verweilte auf dieſen Umſtaͤnden, um die Vernachlaͤſſigung, die in der Entlaſſung des Beſuchs von Seiten des Haͤuptlings ohne eine beſon⸗ dere Audienz enthalten war, zu verdecken.

Sein Vater wußte es beſſer, ſagte der Hirte. Aber wo haͤtte er Sitten lernen ſollen, der arme Mann, der unter den Buͤrgern Eures Perth erzogen wurde, die, Euch ausgenommen, Nachbar Glover, der Ihr ſo gut gaͤliſch ſprecht als ich, ein zur Hoͤflichkeit ganz unfaͤhiges Geſchlecht ſind?««

Man wird wohl glauben, daß Simon Glover den Mangel an Achtung, den ſein Freund bei ihm vor⸗ ausſetzte, nicht hoch aufnahm. Dagegen zog er die ruhige Wohnung des auten Hirten der ſuuͤrmiſchen Gaſtfreundſchaft des taͤglichen Feſtes beim Haͤuptling weit vor, ſelbſt wenn er mit Cachin kein Geſpraͤch vehedt haͤtte, das zu uͤberleben fuͤr ihn eine große Verlegenheit war.

Er zog ſich alſo an den Ballough zuruͤck, wo er, wenn er wegen Catharinen ſicher geweſen waͤre, ziem⸗ lich angenehm die Zeit zugebracht haͤtte. Seine Un⸗ terhaltung war, in einem kleinen Schiff, das ein hollaͤndiſcher Knabe fuͤhrte, waͤhrend der alte Mann angelte, auf dem See zu fahren. Er landete oft an der kleinen Inſel, wo er auf dem Grab ſeines alten Pehundes Gilchriſt Mac Jan ſchwaͤrmte, und die

oͤnche ſich zu Freunde machte, indem er dem Prior einen Handſchuh von Marterpelz und den niedern Dienern jedem ein Paar aus dem Fell einer wilden Katze ſchenkte. Das Schneiden und Naͤhen dieſer klei⸗ nen Geſchenke vertrieb ihm die Zeit nach Sonnen⸗ untergang, waͤhrend die Familie des Hirten ſich um thn verſammelte, ſeine Geſchicklichkeit bewunderte und