Hen Geſchichten unv Liedern zuhoͤrte, mit welchen der alte Mann einen langen Abend zu verkuͤrzen wußte.
Es iſt zu bemerken, daß der vorſichtige Handſchuh⸗ macher den Umgang des Vater Clemens mied, den er irrigerweiſe lieber fuͤr den Urheber ſeines Ungluͤcks, als fuͤr den ſchuldloſen Theilnehmer deſſelben anſah. Ich will nicht, dachte er, ſeinen Phantaſien zu gefal⸗ len, die Freundſchaft dieſer guten Moͤnche, welche mir einſt nuͤtzlich ſeyn kann, verlieren. Ich habe genug durch ſeine Predigten gelirten, glaube ich. Sie haben mich wenig weiſer, aber viel aͤrmer gemacht. Nein, nein, Catharine und Clemens moͤgen denken, wie ſie wollen; aber ich werde die erſte Gelegenheit ergreifen, mich einer gehoͤrigen Buße im haͤrenen Rock mit einer Poͤnitenzgeiſel zu unterziehen, einen tuͤchtigen Packeſel zu beladen, und mit der Kirche wieder auf guten Fuß zu kommen.
Mehr als vierzehn Tage waren verfloſſen, ſeit der
Handſchuhmacher am Ballough ankam, und er fing an ſich zu verwundern, daß er nichts von Catharine er⸗ fuhr oder von Heinrich Wynd, dem doch nach ſeiner Vorausſetzung der Oberrichter den Plan und Ort ſeiner Flucht mitgetheilt haben mußte. Er wußte, daß der ruͤſtige Schmied nicht in das Land des Clan Quhele kommen durfte, wegen verſchiedener Fehden mit den Einwohnern und mit Eachin ſelbſt, ſo lang er den Namen Conachar trug; aber doch, dachte der Handſchuhmacher, koͤnne Heinrich Mittel finden, ihm eine Botſchaft oder ein Zeichen durch einen der ver⸗ ſchiedenen Boten zu ſchicken, die zwiſchen dem Hof und dem Hauptquartier des Clan Quhele hin⸗ und hergingen, um uͤber die Bedingungen des bevorſtehen⸗ den Kampfes, den Marſch der Parthieen nach Perth und andere Einzelnheiten, bie vorlaufig beigelegt wer⸗ den mußten, zu unterhandeln. Man war nun in der
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