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Wort zu ſagen, wie's am beſten iſt. Wenn es Euch auch quaͤlt oder vielleicht auch wuͤthend macht, laßt mich dieſe Traͤume enden, indem ich mit Einem Wort Euch ſage,— Catharine kann nie die Eurige werden. Ein Handſchuh iſt das Zeichen der Treue, und ein Mann aus unſerer Zunft darf daher noch weniger als ein anderer die ſeinige brechen. Catha⸗ rinens Hand iſt verſprochen— verſprochen einem Manne, den Ihr haſſen moͤget, aber auch ehren mußt — Heinrich, dem Waffenſchmied. Die Heirath iſt zu ihrem Stande paſſend, ihren gegenſeitigen Wuͤnſchen angemeſſen, und ich habe mein Wort gegeben. Es iſt am beſten, gerade heraus zu ſprechen, raͤcht meine Weigerung, wie Ihr wollt— ich bin ganz in Eu⸗ rer Gewalt— aber nichts ſoll mich zwingen, mein Wort zu brechen.“
Der Handſchuhmacher ſprach ſo beſtimmt, weil er aus Erfahrung wußte, daß der reizbare Charakter ſeines einſtigen Lehrjungen in den meiſten Fällen ernſten und beſtimmten Entſchluſſen Raum gab. Doch gedenkend, wo er war, ſah er mit einem Gefuͤhle von Furcht die ſterbende Flamme gauffahren, und einen ſtarken Blitz auf Eachins Geſicht werfen, der blaß wie das Grab war, waͤhrend ſein Auge rollte, wie das eines Fieberhitzigen. Das Licht ſank ploͤtzlich nie⸗ der und erloſch, und Simon fuͤhlte einen augenblick⸗ lichen Schrecken, er moͤchte um ſein Leben mit dem Juͤngling zu ſtreiten haben, den er gewaltſamer Hand⸗ lungen faͤhig wußte, wenn er ſehr erregt war; doch konnte ſeine Natur nur kurze Zeit die Maßregeln unterſtuͤtzen, die ſeine Leidenſchaft ergriff. Er wurde durch Eachins Stimme beruhigt, der in einem rau⸗ hen und veraͤnderten Tone murmelte:
„„»Laßt, was wir dieſe Nacht mit einander ſprachen, immer in Stillſchweigen ruhen.— Wenn du es ans


