40 rem Tadel quaͤlen, aber auch nie ihn in ihrem Gebete vpergeſſen.“ 1
»Das Maͤdchen hat eine Zunge, die einen Sarace⸗ nen zu Thraͤnen braͤchte,« ſagte ihr Vater, deſſen Ge⸗ fuͤhl mit dem ſeiner Tochter zuſammenſtimmte.„Aber ich werde nie dem Complott nachgeben, das die Nonne und der Prieſter angezettelt haben, um mich meines einzigen Kindes zu berauben.— Geh' Maͤdchen, daß ich mich anziehe; und ſey bereit, mir in Allem zu gehorchen, was ich zu deiner Sicherheit zu empfehlen
habe. Packe einige Kleider zuſammen, und was du
von Werth haſt— auch nimm den Schluͤſſel zu mei⸗ ner eiſernen Buͤchſe, die mir Heinrich Smith gab, und theile das Gold, das du darin findeſt, in zwei Portionen,— ſtecke die Eine in eine Boͤrſe fuͤr dich und die andere in den ausgenaͤhten Guͤrtel, den ich mir zum Reiſen machte. Damit ſind wir verſorgt, wenn das Schickſal uns treunen ſollte; dann moͤge Gott geben, daß der Wirbelwind das alte Laub nehme, und das gruͤne ſchone! Laß ſosleich mein Roß ſatteln, und den weißen Zelter, den ich geſtern fuͤr dich kaufte, in der Hoffnung, dich nach der St. Johann's⸗Kirche mit Maͤdchen und Frauen als eine ſo luſtige Braut reiten zu ſehen, wie noch keine uͤber die heilige Schwelle ging. Aber das Geſchwaͤtz nuͤtzt nichts.— Geh', und gedenke, daß die Heiligen denen helfen, die ſich ſelbſt helfen wollen. Kein Wort mehr— fort, ſag' ich,— nur jetzt keinen Eigenſinn. Der Steuermann laͤßt nur bei ruhigem Wetter den Seejungen mit dem Ru⸗


