Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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das ihm ſeine Pflicht in einem Briefe vorhielt, den man mit Gold haͤtte ſchreiben duͤrſen. Ich habe den Brief ſelbſt geſehen, und ob ich ihn gleich nicht leſen⸗ konnte, ſo machte mir doch der Anblick der Siegel der hochwuͤrdigen Praͤlaten, der edeln und treuen Baro⸗ nen, die daran hingen, das Herz vor Freude huͤpfen. Du haͤtteſt mir dieß Geheimniß nicht vorenthalten ſollen, mein Kind; doch es iſt nicht Zeit, dir deinen Fehler vorzuruͤcken. Geh' hinunter, hole mir etwas zu eſſen. Ich will mich ſogleich zu Pferd ſetzen, und zu unſrem Lord Oberrichter reiten, und ſeinen Rath ſuchen; und wie ich glaube, ſeinen Schutz nebſt dem anderer treuherziger ſchottiſcher Edlen, die einen ehr⸗ lichen Mann um eines unnuͤtzen Wortes nicht nieder⸗ treten laſſen.

Ach, mein Vater, ſagte Catharine,dieſes Unge⸗ ſtuͤm war es, was ich fuͤrchtete. Ich wußte, daß Ihr, wenn ich es Euch klagte, ploͤtzlich Feuer und Flamme werden wuͤrdet, als ob die Religion, die uns vom Vater zum Frieden geſchenkt iſt, nur dazu da waͤre, die Mutter der Zwietracht zu ſeyn deßwegen koͤnnte

ich jetzt ſelbſt jetzt die Welt aufgeben, und mich

mit meinem Kummer zu den Schweſtern von Elcho zuruͤckziehen, wenn Ihr mich allein das Opfer ſeyn laſſen wolltet. Nur Vater troͤſtet den armen Hein⸗ rich, wenn wir auf immer getrennt ſind und laßt ihn nicht laßt ihn nicht allzu hart von mir denken ſagt ihm, Catharine werde ihn nie mehr mit ih⸗