Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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36 zuzog. Unſer Beichtiger, der alte Vater Franciscus, den ich vom Dominikanerkloſter auf Euren Befehl waͤhlte.« *Ja, wahrhaftig,« fiel der Handſchuhmacher ein; und ich rieth und empfahl ihn dir, um das Geruͤcht wegzunehmen, daß dein Gewiſſen ganz unter der Lei⸗ tung des Vaters Clemens ſtehe.

Gut, dieſer Vater Franciscus iſt oft in mich ge⸗ drungen und hat mich genothigt, uͤber Dinge mit ihm zu ſprechen, von denen er uͤber den Karthaͤuſer⸗

prediger etwas zu erfahren glaubte. Der Himmel

vergebe mir meine Blindheit! Ich fiel in die Schlinge, ſprach frei, und da er ſanft in mich drang, wie einer der gern uͤberzeugt ſeyn wollte, vertheidigte ich warm, was ich demuͤthig glaubte. Der Beichtiger zeigte nicht ſein wahres Geſicht, und verrieth nicht ſeine geheime Abſicht, bis er Alles wußte, was ich ihm zu erzaͤhlen hatte. Er bedrohte mich dann mit der zeit⸗ lichen Beſtrafung und ewiger Verdammniß. Haͤtten ſeine Drohungen nur mich beruͤhrt, ſo waͤre ich ſtand⸗ haft geblieben; denn ihre Grauſamkeit auf Erden koͤnnte ich ertragen, und an ihre Macht uͤber dieſes Leben hinaus glaube ich nicht.

»Um's Himmels willen! ſagte der Handſchuhmacher, der faſt außer ſich kam, als er mit jedem Worte die wachſende Gefahr ſeiner Tochter erkannte,huͤte dich, die heilige Kirche zu ſchmaͤhen, deren Arme ſo ge⸗ ſchickt ſind zu treffen, als ihre Ohren ſcharf zu hoͤren. »Fuͤr mich, ſagte das Maͤdchen von Perth, gen Him⸗