34 antwortete Catharine;„es geſchah durch mich, daß Conachar mit einer Anzahl Maͤnner hieherkam, und der alte Mann, der nun weit uͤber der hochlaͤndiſchen Graͤnze iſt⸗ weggefuͤhrt wurde.«
O mein vorſchnelles— mein ungluͤckliches Kind!« ſagte Glover,„haſt du es gewagt, einem der Ketzerei Angeklagten zur Flucht zu helfen, und die bewaffneten Hochlaͤnder zur Einmiſchung in die Rechtsverwaltung der Stadt zu rufen? Ach! du haſt gegen die Geſetze der Kirche und des Reichs gefrevelt. Was— was wird aus uns werden, wenn dieß bekannt wird!« „Es iſt bekannt, theurer Vater,“ ſagte das Maͤdchen ſtandhaft;„ſelbſt denen bekannt, die die ſtrengſten Raͤcher der That ſeyn werden.“
„Das muß irgend eine eitle Einbildung ſeyn, Ca⸗ tharine, oder ein Streich von jenen fuchsſchwaͤnzigen Prieſtern und Nonnen; es ſtimmt nicht zu deiner kuͤrzlichen lieben Willigkeit, Heinrich Smith zu hei⸗ rathen.«
»Ach! theuerſter Vater, erinnert Euch der ſchreck⸗ lichen Ueberraſchung, die mir die Kunde von ſeinem Tod verurſachte, und des freudigen Erſtaunens, als ich ihn lebend fand; und Ihr werdet Euch nicht wun⸗ dern, wenn ich unter Eurem Schutze mir mehr zu ſa⸗ gen erlaubte, als die Ueberlegung rechtfertigte. Aber damals wußte ich noch nicht das Schlimmſte, und hielt die Gefahr fuͤr uͤbertrieben. Ach ich wurde ge⸗ ſtern ſchrecklich enttaͤuſcht, als die Aebtiſſinn ſelbſt h⸗


