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geſetzliche, die eines Vaters uͤber ein Kind, und ein verirrtes Kind,“ antwortete der Vater.„Gott und Menſchen erkennen meine Gewalt an.“
„Dann helfe uns der Himmel!“ ſagte Catherine; „denn wenn Ihr auf Eurem Beſchluß beharrt, ſo ſind wir verloren.“
„Wir koͤnnen keine Huͤlfe vom Himmel erwarten,“ ſagte der Handſchuhmacher,„wenn wir unklug han⸗ deln. Ich bin gelehrt genug, das zu wiſſen; und daß bein grundloſer Widerſtand gegen meinen Willen eine Suͤnde iſt, wird dich jeder Prieſter lehren. Ja, noch mehr als dieß, du haſt von der heiligen Berufung auf Gott im Gotteskampf herabwuͤrdigend geſprochen. Nimm dich in Acht denn die heilige Kirche wacht uͤber ihre Schaafheerde, und wird Ketzerei mit Feuer und Stahl ausxotten; ſo viel ſag' ich dir!“
Catharine ließ einen unterdruͤckten Ausruf hoͤren; und verſprach, indem ſie ſich kaum zwang, eine gefaßte Miene zu behalten, ihrem Vater, daß ſie, wenn er ihr jede weitere Eroͤrterung der Sache bis morgen fruͤh erſparen wolle, ſich entſchließen wuͤrde, ihm dann alle ihre Gedanken daruͤber zu eroͤffnen.
Mit dieſem Verſprechen mußte Simon Glover ſich begnuͤgen, obgleich er die verſprochene Erklaͤrung aͤu⸗ ßerſt fuͤrchtete. Es konnte nicht Leichtſinn oder Cha⸗ rakterſchwaͤche ſeyn, was ſeine Tochter bewog, ſo an⸗ ſcheinend unbeſtaͤndig gegen den Mann ſeiner Wahl zu handeln, den ſie noch vor Kurzem ſo unzweideu⸗ tig auch fuͤr den Mann der ihrigen erklaͤrt hatte.


