Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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492 Ramorny,der ganze Pöbel von Perth wird ihn zum Galgen begkeiten, einer begieriger als der andere, den Diener eines Edlen für den Mord eines hahnreyiſchen Bürgers hängen zu ſehen.

*Und wären es zehntauſend, ſagte Dwining,ſoll ich, ein großer Gelehrter, der in Spanien und ſelbſt in Arabien ſtudirt hat, nicht im Stande ſeyn, die Augen dieſer ſäuiſchen Bürgerheerde zu täuſchen, indeß der elendeſte⸗Gaukler, der je Taſchenſpielerkünſte übte, ſelbſt den Scharfblick Eurer höchſtverſtändigen Herrlichkeit⸗ hinterging? Ich ſage Euch, ich will ſie betrügen, als beſäße ich Keddies Ring.

Wenn du die Wahrheit ſagſt und ich denke, du wagſt nicht, über etwas der Art mit mir zu ſpaſſen, ſo mußt du Satanshülfe haben und ich habe nichts mit ihm zu thun ich verachte ihn und trotze ihme

Dwining verfiel in ſein inneres gluchzendes Lachen,

gis er ſeinen Gönner ſeinen Tuotz gegen den böſen Feind ausſprechen hörte und ihn denſelben mit einer Bekreu⸗ zung verſtärken ſahe Er faßte ſich jedoch, als er Ra⸗ morny's Geſicht finſter werden ſah und ſagte mit ziem⸗ lichem Ernſt, obgleich ein wenig durch die Nothwendig⸗ keit unterbrochen, ſeiner luſtigen Stimmung Luft zu machen. 1.

Brüderſchaft, höchſtfrommer Sir, Brüderſchaft iſt die Seele der Gaukelkunſt. Aber hi hi hil Ich habe nicht die Ehre, der hi hi hil Verbündete eines Herrn zu ſeyn an deſſen Daſeyn ich hichil nicht allzu feſt glaube, wenn gleich Eure Herrlichkeit ohne Zweifel beſſere Gelegenheit zur Bekanntſchaft hat. 7Sprich weiter, Schurke, aber ohne dieſen Spott, den du ſonſt theurer bezahlen könnteſt.

Ich will, unerſchrockener Ritter,« erwiederte Dwi⸗ ning,Ich habe alſo auch meinen Verbündeten, ſonſt wäre meine Kunſt weniger werth.

Und wer iſt das, ſprich!