Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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39 berauſchte Bachusdlener erſchienen waren. Der gute alte Fuͤrſt nahm dieß Zeichen kindlicher Liebe mit Thraͤ⸗ nen der Dankbarkeit an und zeigte ſtolz feinen Sohn dem bald darauf eintretenden Herzog von Albany. Er nahm beide bei der Hand. G

„Nun ſind wir drei Robin Stewarts,« ſagte er, ſo unzertrennlich als das heilige Kleeblatt; und wie der, welcher dieß geweihte Kraut traͤgt, der Sage nach des Zaubertrugs ſpottet, ſo koͤnnen wir, ſo lang wir einander treu bleiben, der Bosheit und Feindſchaft trotzen.«

Der Bruder und Sohn kuͤßten die freundliche Hand, welche die ihrigen druͤckte, waͤhrend Robert III. ſein Vertrauen auf ihre Liebe aͤußerte. Der Kuß des Juͤnglings war noch aufrichtig, der des Bruders war der Gruß des Verraͤthers Judas.

Indeſſen hatte die Glocke der St. Johanniskirche unter andern auch die Bewohner von Curfewſtreet aufgeſchreckt. In Simon Glovers Haus war die alte Dorothea Glover, wie man ſie nannte(denn auch ſie trug den Namen des Handwerks, das ſie bei ihrem Herrn trieb,*) die erſte, die den Schall vernahm. Ob ſie gleich gewoͤhnlich etwas taub war, ſo blieb doch ihr Ohr immer fuͤr ſchlimme Neuigkeiten ſo ſcharf,

*) Wir brauchen nicht erſt darauf hinzuweiſen, daß der Name Glover ſchon den Handſchuhmacher bezeichnet, dennoch aber vom Verf. als Name gebraucht wird.

Anm. d. Ueb.