54 ſchlug ein beſſerer Waffenſchmied mit dem Hammer auf den Ambos.“
„Zu den Dominikanern!“ ſchrie das verſammelte Volb.
„Hört, Bürger,“ ſagte ein anderer,„unſer König iſt ein guter König und liebt uns, wie ſeine Kinder. Der Douglas iſts und der Herzog von Albany, die nicht zbollen, daß der gute König Robert die Klagen ſeines
Volkes höre.“
„Sollen wir uns in urfern Straßen ermorden laſſen, weil der König ein gutes Herz hat!« rief der Mezger. „Der große Bruce machte das anders. Wenn der König uns nicht beſchützen will, ſo wollen wirs wohl ſelbſt thun. Läutet die Sturmglocken, bis auf die letzte die von Metall gemacht iſt. Läutet und ſchonet nichts— — die Jagd von St. Johnſtoun iſt los!“
»Ja,“ rief ein andrer Bürger,„wir laufen zum Haus des Herzogs von Albany und Douglas und ſtecken ſie in Brand. Das Licht ihrer Flamme ſoll alle Welt lehren, daß Perth ſeinen tapfern Heinrich Gow zu rä⸗ chen wußte! Er hat ſich zwanzig Mal für die Ehre der ſchönen Stadt geſchlagen; wir wollen auch einmal kämpfen, ihn zu rächen. Holla! hoh! wackre Bürger! die Jagd von St. Johnſtoun iſt los!“
Der wohlbekannte Loſungsruf der Bürger von Perth, den man beinahe immer in den Augenblicken eines all⸗ gemeinen Aufſtandes ſchallen hörte, wurde von Mund zu Mund wiederholt und etliche benachbarte Glocken, deren die wüthenden Bürger ſich mit oder ohne den Willen der Prieſter bemächtigten, begann das allge⸗


