Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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wiele audere Einwohner verſammelt. Im erſten Augeublick erhob ſich das Gerücht, da ſie das Büffelwamms und die wohlbekannte karmoiſinrothe Helmfeder ſahen, der ta⸗ pfero Smith ſey ermordet. Dieſes falſche Gerücht er⸗ hielt ſich einige Zeit, denn der Greifwirth, der ſelbſt eine obrigkeitliche Würde bekleidet hatte, wollte nicht dulden, daß man vor Ankunft des Vogtes Craigdallie den Leichnam anrühre, ſo daß ſeine Geſtalt nicht ſicht⸗ bar wurde.

Seht, das iſt eine Sache der ſchönen Stadt, ſeht her, Freunde, ſagte er,und wenn es der tapfere Smith iſt, den wir hier ſehen, ſo wird kein Mann in Perth ſeyn, der nicht Vermögen und Leben wagt um ihn zu rächen. Seht! die Ruchloſen haben ihn von hinten getroffen, denn auf ſechs Meilen von Perth würde ſich niemand finden, Edler oder Gemeiner, vom Niederland oder den Bergen, der gewagt hätte ihn von vorn an⸗ zufallen! O! meine guten Mitbürger; die Blüthe Eu⸗ rer Tapfern iſt gefallen durch eine feige und treuloſe Hand!«

Ein ſtürmiſches Wuthgeſchrei drang aus den Häu⸗ ſern und wurde immer lauter.

»Wir nehmen ihn auf die Schultern, ſagte ein der⸗ ber Fleiſcher,und tragen ihn zum König ins Domi⸗ nikanerkloſter.

»Ja, ja, fiel ein Schmied ein,weder Pforten noch Riegel ſollen uns hindern, den König zu ſehn, weder Mönche noch Meſſen ſollen uns zurückſchrecken. Rie

Walter Scott's Werke. 1548 Bdchen. 5