Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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gehen, würden ſie rechtfertigen. Es kann ſeyn, daß der Schmerz über einen unwiederbringlichen Verluſt mich verzweifelt macht und meine Furcht für Eure Hoheit mich kühne Plane faſſen läßt. Aber ich habe allen Verſtand, den der Himmel mir geſchenkt hat, wenn ich Euch ſage, daß, wenn Ihr je die Krone Schottlands tragen wollt, noch mehr, wenn Ihr den Valentinstag wieder zu ſehen wünſcht, Ihr

»Was muß ich thun, Ramorny? ſagte der Prinz mit Würde,nichts meiner unwürdiges, denke ich doch?2«

Nichts, was eines Prinzen von Schottland unwür⸗ dig wäre, wenn die blutbefleckten Jahrbücher unſers Vaterlandes uns die Wahrheit ſagen; aber etwas, das doch den Fürſten der Gaukler und Narren erſchrecken könnte.*

Ihr ſeyd ſtreng, Sir John Ramorny,« ſagte der Herzog von Rothſay mit unzufriedner Miene,aber Ihr habt recht das Recht uns zu kadeln mit Eurem Verluſt in unſrer Sache theuer erkauft.

»Mylord von Rothſay, der Arzt, der dieſen verſtüm⸗ melten Arm behandelt, hat mir geſagt, je mehr ich den Schmerz empfinde, den ſeine Werkzeuge verurſachen, de⸗ ſto wahrſcheinlicher ſey die Heilung. Ich bedenke mich daher nicht, Euer Zartgefühl zu verwunden, wenn ich Euch dadurch bewegen kann, zu thun, was zu Eurer Sicherheit noth thut. Eure Gnaden war zu lange der Sohn der Freude und Thorheit; Ihr müßt nun die Klugheit eines Mannes zeigen oder Euch wie ein Schmet⸗

Walter Scott's Werke. 1548 Boͤchen. 2