ſen das Zimmer, denn die Blicke unſers Unterthaus ſcheinen mir etwas Schauerliches zu haben.“ „Ich will Alles thun, was in meiner Macht ſteht,« ſagte Eviot,„um meinen Herrn zu retten und Euer Gnaden die Gewiſſensbiſſe darüber zu erſparen, daß Ihr die Urſache ſeines Untergangs ſeyd. Aber es iſt einer hier, der ſich ſehr gern dieſem Geſchäfte unterzöge und Eurer Hoheit obenein dafür danken würde.“
„Aber, wer iſt der Menſch?— ein Schlächter, der friſch vom Geſchäft kommt? Spielen die Schlächter eine Rolle am Faſtendienſtag? Pfui, welcher Blutge⸗ ruch!“ 3 4
Der Prinz ſprach von Bonthron, der von dem Ge⸗ räuſch überraſcht, das er im Hauſe hörte, das er in Finſterniß und Stille betreten zu können glaubte und durch die Menge Wein, die er getrunken hatte, dumm gemacht, an der Thüre ſtehen geblieben war und den
vor ihm geſpielten Auftritt in ſeinem blutbeſpritzten Büffelkoller, die blutige Axt in der Hand beobachtete, ein furchtbares Schauſpiel für die jungen Lüderlichen, die, ohne zu wiſſen, warum, eben ſo viel Schrecken als Abſcheu empfanden.
Im Augenblick, da die Ealebaſſe ſich ſeiner wider⸗ lichen Geſtalt nahte und er ſeine blutige Hand aus⸗ ſtreckte, ſie zu faſſen, rief der Prinz:
„Hinab mit ihm! der Elende darf nicht vor unſerm Angeſicht trinken, man gebe ihm ein anderes Gefäß als unſere würdige Calebaſſe, das Zeichen unſerer Thor⸗ heiten, ein Schweintrog wäre das Paſſendſte für ihn,


