ſeiner Macht zu eaften die Habgier der Pfaffen zu befriedigen, wilde Bergbewohner zu unterjochen und blutige Haͤndel zu verſoͤhnen. Und da unſer Reich das Reich der Freude und Luſt iſt, ſo iſt es billig, daß wir alle unſre Kraͤfte vereinigen, um de⸗
nen von unſern Unterthanen zu Huͤlfe zu kommen,
die durch ungluͤckſeliges Geſchick im Kerker der Sorge und Krankheit liegen. Ich ſpreche hauptſaͤchlich von Sir John, den man gewoͤhnlich Ramorny nennt. Wir haben ihn ſeit dem Tumult in der Curfewſtraße nicht geſehen. Und ob wir gleich wiſſen, daß er bei dieſer Sache ein wenig gelitten hat, koͤnnen wir doch nicht begreifen, warum er nicht kommt, uns zu hul⸗ digen wie es dem treuen Unterthanen gebuͤhrt Kommt her, unſer Wappenherold von der Calebaſſe; habt Ihr Sir John geſetzlich zum Feſte geladen?⸗
„Ja, Mylord.««
„Und geſagt, daß wir fuͤr die Nacht das Verban⸗ ungsurtheil aufheben? Denn wenn hoͤhere Maͤchte die Sache angeordnet haben, duͤrfen wir uns doch erlau⸗ ben, luſtigen Abſchied von unſerm alten Freunde zu nehmen.«
„So hab' ich mich erklaͤrt, Mylord,« ſagte der komi⸗ ſche Waffenherold.
„Er hat kein Wort ſchriftlich geſchickt, er, der ſich
ruͤhmt, ein ſo großer Schreiber zu ſeyn 2«⸗
„Er ſchlief, Mylord; ich ſah ihn nicht. Ich habe ſagen gehoͤrt, er lebe ſehr zuruͤck gezogen, theils wegen der erhaltenen Quetſchungen, theils aus Kummer uͤber


