Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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Wenn mein Vater hergeſtellt iſt,« ſagte der Prinz leicht,und mit meinem gnädigen Oheim und dem Grafen Douglas Rath hält oder halten will, ſo ziemt es weder Eurer Herrlichkeit noch mir, ohne Einladnng zu erſcheinen. So habe ich Zeit, meine Angelegenhei⸗ ten mit dem trefflichen Waffenſchmid hier abzumachen.

Wenn es ſo ſteht,« ſagte der Graf, deſſen Hoff⸗ nung auf neue Hofgunſt ſo ſchnell verſchwand, als ſie entſtanden war,wenn es ſo ſteht, zählt nicht mehr auf Georg von Dunbar. Er ſchlüpfte mit trüber und unzufriedener Miene in den Haufen.

So machte ſich, zu einer Zeit, da die Ariſtocratie dem Thron ſo gefährlich war, der Thronerbe die zwei mächtigſten Edelleute von Schottland zu Feinden, in⸗ dem er den Einen durch verachtenden Trotz, den an⸗ dern durch fehlerhaften Leichtſinn beleidigte. Der Her⸗ og von Rothſay bemerkte kaum das Verſchwinden des

zrafen oder wünſchte ſich vielmehr Glück, ſeiner Zu⸗ dringlichkeit entgangen zu ſeyn.

Der Prinz ſetzte ein unbedeutendes Geſpräch noch eine Zeitlang mit dem Waffenſchmied fort, der durch ſeine Geſchicklichkeit in ſeiner Kunſt mit den vornehm⸗ ſten Großen des Hofs bekannt war.

Ich wollte dich um etwas bitten, Smith,« ſagte der Prinz,könnteſt du einen zerbrochenen Ring in meinem mayländiſchen Panzer wieder einſetzen?««

So gut, wenn es Euer Gnaden gefällt, als meine Mutter die Knote ihres Netzes auffaßte; der Maylän⸗ der, der ihn gemacht hat, ſoll ſein Werk nicht von dem meinigen unterſcheiden. 3

Ganz recht! aber das iſt nicht alles, was ich jetzt von dir haben wollte, ſagte der Prinz;Du mußt dieſe arme Sängerin an einen ſichern Ort führen, wack⸗ rer Smith. Du biſt ein Mann, der einer Frau zum Kämpfer dienen kann; ich ſtelle ſie unter Deinen Schutz.

Heinrich Smith war, wie wir geſehen haben, kühn