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Der Herzog ſprang ſchnell vom Pferde und eilte nach dem Pallaſt, wie ein junges Windſpiel, als eine ſchwache Hand ſeinen Mantel faßte und eine Frau auf den Knieen mit zitternder Stimme rief:„Schutz, mein edler Prinz, Schutz für eine arme Fremde!
„Laß den Mantel los, Landſtreicherin,“ ſagte der Graf von March, die flehende Sängerin zurückſtoßend.
Aber der Prinz blieb ſtehen und fuhr fort:„»Esniſt wahr, ich habe auf das Haupt dieſes armen Geſchöpfs die Rache eines Teufels herabgerufen, der nie verzieh. O Himmell mein Schickſal bringt ſelbſt denen Unglück, die mir nahe kommen!... Was ſoll ich nun machen? Sie darf nicht in meine Zimmer und alle meine Leute ſind Schurken. Ah! da iſt ja der ehrliche Heinrich Smith bei mir! was machſt du da 2⸗
„Es hat etwas, wie Püffe, geſetzt, Mylord,“ er⸗ wiederte unſer Bekannter der Waffenſchmied,„zwiſchen den Einwohnern der Stadt und dieſen ſchuftigen Leu⸗ ten der Douglas, wir haben ſie bis an die Thore der Abtei geſtriegelt.“ 1.
„Das freut mich, das freut mich, ich hoffe, ihr habt die Kerle nach der Weiſe geklopft.«*)
„Nach der Weiſe, ſagte Eure Hoheit!“ war Hein⸗ richs Antwort,„ja wohl, wir hatten zwar die Ueber⸗ zahl, aber es gibt auch keine beſſer gewaffneten Reiter, als die vom blutenden Herzen: ſo haben wir ſie ge⸗ wiſſermaßen nach der Weiſe geklopft; denn wie Eure Hoheit weiß, der Schmid macht die Bewaffneten und gut gewaffnete Leute fürchten keine Anzahl.«
Während ſie ſo ſprachen, trat der Graf von March, der indeſſen mit jemand an der Pforte des Pallaſtes geſprochen hatte, ſchnell heran und rief: Mylord Her⸗ zog, Mylord Herzog, Euer Vater iſt hergeſtellt, und wenn Ihr nicht eilt, ſo werden der Herzog von Albany und Douglas Zeit haben, ihn gegen Euch einzunehmen.“
*) Faiety; de franc jeu u. ſ. w.


