Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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werde den Wilddieb, der allein ſey, einſchüchtern, und ſich ſchämte, von einer Unternehmung abzuſtehen, zu der er ſich ſelbſt erboten hatte, ſo widerſtand er der ſtarken Verſnchung, ſeine Jeſabel herumzuwerfen und ſo ſchnell als möglich zu den Freunden zurückzukehren, unter deren Schutz zu ſeyn er gewünſcht hätte. Er fuhr alſo fort, dem Fremden näher zu rücken, und ſeine Beſorgniſſe ſtiegen beträchlich, als er dieſen in ſtarkem Trab auf ſeinem Klepper heraneilen ſah. So⸗ bald er dieſe offenbar angreifende Bewegung bemerkte, blickte unſer Held mehrmals über ſeine linke Schulter zurück, als wollte er das Terrain recognosciren, um zum Rückzug zu blaſen, und machte deßwegen Halt. Allein der Philiſter langte bei ihm an, ehe der Strumpf⸗ wirker mit ſich eins werden konnte, ob er fliehen oder den Kampf wagen ſollte. Und dieſer Philiſter ſah nicht ſehr tröſtlich aus. Es war ein hochgewachſener Mann, über ſein Geſicht zogen ſich zwei oder drei große Narben, und ſeinem ganzen Aeußern nach ſah er den Leuten nicht unähnlich, welche jeden, den ſie treffen, mit den Worten anzureden pflegen: die Börſe oder das Leben.

Er begann das Geſpräch damit, daß er in einem Tone, der nichts beſſeres erwarten ließ, als ſeine Blicke, ihm zurief:„Der Teufel fuhrt euch her, vermaledeit er Kukuk! Warum kommt ihr über das Moor hergeritten und ſtört mich in der Jagd.“

„Ehrenwerther Fremdling,“ erwiederte unſer Freund im Tone gütlicher Vorſtellung,„ich nenne mich Olivier