Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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Allein Eraigdallie hielt das Pferd des Waffenſchmieds amz Zügel zurück und ſagte:„Bleibt bei der Fahne, wir wollen ſehen, wie es unſerm leichten Reiter er⸗ geht; wenn er ſich einige Beulen holt, ſo wird er für den übrigen Tag ruhiger ſeyn.“

„Nach dem, was ich jetzt ſchon ſehe,“ erwiederte Heinrich,„könnte das ihm wohl begegnen. Der Kerl hält und betrachtet uns unverſchämt, wie wenn er das beſte Recht von der Welt hätte, hier zu jagen. Aus dem Pferd, das er reitet, ſeiner verroſteten Blech⸗ haube mit der Hahnenfeder und ſeinem langen Schwert zu urtheilen, ſcheint er im Dienſte eines Lords von der Südſeite zu ſtehen. Er ſieht mir ſo ganz aus, als gehörte er zu den Leuten, die ſo nahe bei England wohnen, daß ſie immer den Panzer auf der Bruſt ha⸗ ben, und deren Arme ebenſo bereit ſind, Hiebe aus⸗ zutheilen, als ihre Finger zum Rauben.“

Während ſie ſo über die Folgen dieſes Zuſammen⸗ treffens ſprachen, fing der tapfere Strumpfwirker an, ſeine Jeſabel langſamer laufen zu laſſen, damit Smith, den er immer hinter ſich glaubte, ihn einholen und voraneilen, oder wenigſtens gleichen Schritt mit ihm halten könnte. Wie er ihn aber in einer Entfernung von 300 Schritten bei ſeinen andern Gefährten halten ſah, fing der Held von Perth, wie der alte ſpaniſche General, an, vor den Gefahren zu zittern, denen ſein verwegener Geiſt ihn entgegen führen konnte. Jedoch ermuthigte ihn der Gedanke wieder, daß ſeine Freunde in der Nähe waren, und weil er hoffte, ihre Anzahl