Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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35 es iſt unnöthig’ die Geſchenke herzurechnen, die ihm die Stadt gemacht hat, bis man ſieht, daß er ſie ver⸗ geſſen habe.“

„Das ſage ich eben,“ rief Proudfute von ſeiner ho⸗ hen Stute herab.„Wir gute Klingen können uns nicht ſo weit herabgeben, den Wein und die Nüſſe zu meſſen, die wir einem Freunde, wie Sir Patricius Charteris ſchenken. Glaubt mir, ein Waidmann, wie Sir Patricius, muß es als eine große Vergünſtigung anſehen., daß er im Revier der Stadt jagen darf,— ein Recht, das, ſeine Majeſtät ausgenommen, noch keinem Edeln oder Bürger zugeſtanden worden, und das allein unſer Oberrichter genießt.“

Während der Strumpfwirker noch ſprach, hörte man zur Linken: waw!— wam!— haw!— der Ruf, mit dem der Jäger gewöhnlich den Falken lockt.

„Ich glaube,“ ſagte der Waffenſchmied,„da macht gerade einer Gebrauch von dem Vorrechte, von dem Ihr ſprecht, und dem Anſcheine nach zu urtheilen iſt es weder der König noch der Oberrichter.“

„Ja wahrhaftig, ich ſehe es,“ erwiederte der Strumpf⸗ wirker, der in dieſem Umſtande eine günſtige Gelegen⸗ heit erblickte, Ehre einzulegen.„Wir wollen auf ihn zureiten, wackerer Smith, und ihn fragen, mit wel⸗ chem Rechte er auf dem Stadtgebiete jage?“

„Ja das wollen wir,“ rief Heinrich und ſein Ge⸗ fährte gab ſeinem Pferde die Sporen, und eilte vor⸗ wärts, in der feſten. Hoffnung, Smith folge ihm auf den Ferſen.

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