Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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30 genblick, gebändigt. An ſeiner Seite hatte er den ehr⸗ ſamen Strumpfwirker, der, da er ein kleiner, ziemlich dicker Mann war, wie der Leſer bereits weiß, wie ein rother Knänel,— denn er hat einen ſcharlachenen Mantel umgeworfen, über welchem an einem Bandelier eine Jagdtaſche hieng— auf einem großen Sattel ge⸗ packt war, auf dem er mehr hieng als ſaß. Der Sat⸗ tel, der den Reiter trug, war durch einen Gurt auf den Rücken einer niederländiſchen Stute befeſtigt, die den Rücken wie ein Kameel in die Höhe zog, und de⸗ ren Füße, mit langen, dichten Haaren bewachſen, ſich in einen breiten Huf endigten. Der Contraſt zwiſchen dem Pferd und dem Neiter war ſo außerordentlich, daß, während die Vorübergehenden, die ihn zufällig erblickten, ſich wunderten, wie der eine den andern habe beſteigen können, ſeine Freunde nicht ohne Beſorg⸗ niſſe waren, er möchte abgeworfen werden, denn die Beine des ſo hoch ſitzenden Reiters reichten nicht bis an den unteren Saum ſeines Sattels. Er hatte ab⸗ gewartet, bis Smith ſich auf den Weg machte, in der Abſicht, ſich an ihn anzuſchließen, den Olivier Proud⸗ fute war der Meinung, rüſtige, muthige Leute können ſich mit mehr Vortheil zeigen, wenn ſie zuſammen wä⸗ ren, und gerieth in Entzücken, als ein Spottvogel aus der Volksklaſſe ernſthaft genug blieb, daß er, ohne in Lachen auszuplatzen, rufen konnte:„Seht da den Stolz von Perth! die beiden tapfern Bürger, den wackern Waffenſchmied und den unerſchrockenen Strumpfweber!“ Der junge Menſch, der ſich alſo vernehmen ließ,