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149 mit einer tiefen, ſelbſt durch Thraͤnen verrathenen Rüh⸗ rung, wohl hundertmal, und druͤckte ihn dann an ſein Herz. 1
Mordaunt Mertoun erhielt durch einen Brief, der aber ſehr verſchledener Art war, von ſeinem Vater Nach⸗ richt. Baſil ſagte ihm auf immer Lebewohl, und entband ihn von nun an der Pflichten eines Sohnes, da er, trotz der jahrelangen Kaͤmpfe, nie die Liebe eines Vaters gegen ihn habe fuͤhlen koͤnnen. In dem Briefe war zugleich ei⸗ ner Niſche in dem alten Hauſe von Jarlshof erwaͤhnt, wor⸗ in der Schreiber eine bedeutende Summe baaren Geldes und andere Sachen von Werth niedergelegt habe, die er Mordaunt als ſein Eigenthum anzuſehen bat.„Du brauchſt nicht zu fuͤrchten,“ hieß es in dem Briefe:„daß Du mir dadurch eine Verbindlichkeit ſchuldig werdeſ, oder an der Beute eines Seeraͤubers Antheil habeſt. Was Du hier erhaͤltſt, iſt beinahe allein das Eigenthum deiner verſtor⸗ benen Mutter, Louiſa Gonzago, und gebuͤhrt Dir mit vollem Recht. Wir wollen einander vergeben,“ ſchloß er: „da wir einander nie wiederſehen werden.“ Dieß geſchah auch wirklich; denn der aͤltere Mertoun, gegen den nie eine Anklage vorgebracht wurde, verſchwand, als Cleveland's Schickſal entſchteden ward, und man glaubte, daß er ſich in ein fremdes Kloſter zuruͤckgezogen habe.
Cleveland's Schickſal wird ganz kuͤrzlich aus einem Briefe klar werden, den Minna, zwei Monate nach dem Abgange des Halcyon von Kirkwall, erhielt. Die Familie war gerade in Burgh⸗Weſtra verſammelt, und Mordaunt auf einige Zeit ein Mitglied derſelben, da der gute Udal⸗ ler die Thaͤtigkeit nie genug belohnen zu koͤnnen glaubte,


