Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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nahe er mit ſelnem Blute verwandt war, drang ihm mehr Dienſtleiſtungen aller Art auf, als er annehmen wollte.

Nornag, deren Antheil an dem ungluͤcklichen Gefange⸗ nen noch tiefer lag, war zu dieſer Zeit unfäͤhig, ihn zu aͤußern. Der Kuͤſter hatte ſie ohnmaͤchtig auf dem Fuß⸗ boden liegen gefunden, und als ſie zu ſich kam, hatte ihr Verſtand fuͤr den Augenblick ſo ſehr das Gleichgewicht ver⸗ zoren, daß man ſie der Aufſicht wachſamer Huͤter anver⸗ trauen mußte.

Von den Schweſtern von Burah⸗Weſtra hoͤrte Cleve⸗ land nur, daß ſie in Folge des Schreckens, den ſie gehabt, noch krank waͤren, bis er, am Abend vor dem Abgange des Halcyon, auf einem beſonderen Weg ein Billet folgenden Inhalts erhielt.Lebe wohl, Cleveland! Wir ſcheiden auf immer, und es iſt gut, daß dieß geſchehe ſey tugend⸗ haft und ſey gluͤcklich. Die Taͤuſchungen, welche eine ein⸗ ſame Erziehung und eine beſchraͤnkte Kenntniß der jetzigen Welt um mich verbreitet hatten, ſind entſchwunden und auf immer zerſtoben. In Dir, glaube ich, habe ich mich wenigſtens in ſo weit nicht geirrt, daß Du Einer deren biſt, fuͤr welche das Gute mehr Anziehungskraft hat, als das Boͤſe, und die nur durch Nothwendigkeit, Beiſpiel und Gewohnheit zu der Lebensart gebracht werden, wie ſie die

Deinige war. Gedenke meiner, wie Jemandes, der nicht

mehr lebt, wenn Du nicht eben ſo ſehr der Gegenſtand des allgemeinen Lobes wirſt, wie Du bis jetzt der des allge⸗ meinen Tadels warſt, und gedenke meiner dann als Je⸗ mandes, der Deines wiederauflebenden Ruhmes ſich freu n wird, wenn er gleich Dich nie wieder ſehen darf! Der Brief war M. T. unterzeichnet, und Cleveland las ihn

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