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*. be— wenn nach einem, noch ſo langen Zeiteaume— doch noch immer nicht endloſen Zeitraume, ich ſagen kann, daß ich meinen Ruf reingewaſchen— darf ich nicht— darf ich dann nicht hoffen, daß Minna mir vergebe, was mein Gott und mein Vaterland mir vergeben haben werden?
„Nie, Cleveland, nie!“ ſagte Minna mit der entſchie⸗ denſten Feſtigkeit: an dieſer Stelie ſcheiden wir, ſcheiden auf immer, und ſcheiden ohne längeres Verweilen. Gedenkt meiner als einer Todten, wenn Ihr das beeibt, was Ihr jetzt ſeyd; wenn Ihr aber, was Gott geben mag, Eue⸗ re verderbliche Lebensweiſe ändert, ſo gedenkt meiner. Einer, deren Morgen⸗ und Abendgebete Euerem Glü⸗ cke geweiht ſeyn werden, wenn ſie gleich das ihrige verloren hat.— Lebt wohl, Cleveland!“
Er knieete, von ſeinen eigenen ſchmerzlichen Gefühlen übermannt, um ihre Hand zu ergreifen, die ſie ihm hinreichte, als in dieſem Augenblicke Bunce, ſein Vertrauter, hinter einem der hohen aufrechtſtehenden Pfeiler, die Augen von Thraͤnen naß, hervortrat und ausrief:
„Auf keinem Theater habe ich je eine ſolche Abfchiede⸗ ſcene geſehen! Aber der C— l ſoll mich holen, wenn Ihr ſo abgeht, wie Ihr denkt.“
Mit dieſen Worten, und ehe Cleveland entweder Ein⸗ wendungen machen, oder Widerſtand leiſten, ja in der That, ehe er aufſtehen konnte, riß er ihn ruͤcklings über, zwei oder drei von den Bootsleuten ergriffen ihn bei den Armen und Beinen, und ſo ward er zum See hingeſchleppt. Minna und Brenda ſtießen einen Schrei aus, und ſuchten zu ent⸗ fliehen; allein Derrick ergriff die Erſtere mit eben ſo großer Leichtigkeit, als ein Falke auf eine Taube herabſtößt, waͤh⸗ rend Bunce, mit einem oder zwei Flüchen, welche als Beru⸗


