Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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higung dienen ſollten, ſich Brenda's bemächtigte, und nun begann der ganze Haufe, mit zweien oder dreien von den anderen Piraten, welche, von dem Ufer herſchleichend, ſie in ihren Hinterhalt begleitet hatten, raſch nach dem Boote

Jhinzulaufen, welches zweien von ihnen zur Auſſicht anver⸗ traut worden war. Ploͤtzlich aber wurden ſie auf ihrem We⸗ ge aufgehalten, und die verbrecheriſche Unternehmung ver⸗ eitelt.

Mordaunt hatte ſeine Leute, aus dem natuͤrlichen Grunde, uͤber die Sicherheit der beiden Schweſtern wachen zu koͤnnen, unter Waffen treten laſſen. Sie hatten dem zufolge alle Piraten ſehr genau beobachtet, und als ſie ſo viele derſelben aus dem Boote kommen, und nach dem fuͤr Cleveland beſtimmten Zuſammenkunftsort ſchleichen ſahen, ſogleich Verraͤtherei ge ahnet, und ſich, unter dem Schutze eines alten Hohlweges oder Grabens, welcher vielleicht in früheren Zeiten mit dem Kreiſe der Deukſteine in Verbin⸗ duag geſtanden hatte, unvermerkt zwiſchen die Piraten und Ihr Boot gezogen. Auf das Geſchrei der Schweſtern ſpran⸗ gen ſie hervor, ſtellten ſich, den Raͤubern entgegen, und ſchlu⸗ gen ihre Flinten an, die ſie jedoch nicht abzufeuern wagten, da ſie fuͤrchten mußten, die jungen Frauenzimmer, welche die Böſewichter feſthielten, zu verwunden. Mordaunt eilte indeß mit der Schnelle eines wilden Hirſches auf Bunce zu der ungern ſeine Beute fahren laſſen wollte, und ſich, da er ſich nicht anders zu vertheidigen wußte, bald auf dieſe, bald auf jene Seite wandte, und ſo Brenda den Streichen aus⸗ ſetzte, welche Mordaunt auf ihn fuͤhrte. Dieſe Vertheidi⸗

gungsart half ihm aber nicht lange gegen einen Jüngling, welcher, von allen auf Shetland, die größte Behendigkeit und die kräftigſte Händ beſaß, ſo daß, nach einer oder zwei