Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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. 81 ohne der Stadt oder den Handelsleuten etwas Leides anzu⸗ thun, und dann ſoll das, was geſchehen iſt, gern vergeſ⸗ ſen ſeyn. Denn der Himmel weiß, daß ich den armen Burſchen nicht um ſein Leben bringen wollte, wenn ich ihn nur, ohne Verantwortlichkeit fuͤr mich, los werden konnte, und noch weit weniger wollte ich, daß dadurch dem würdi⸗ gen Magnus Troil von Burgh⸗Weſtra irgend ein Leid ge⸗ ſchehen ſollte.“

Ich ſehe, wo Euch der Schuh druͤckt, Herr Bürgermei⸗ ſter, ſagte Claudius Halcro: und ich kann fuͤr meinen Freund, Herrn Troil, und für mich einſtehen, daß wir Bei⸗ de gewiß alles mögliche ſagen und thun werden, um dieſen Cleveland zu bewegen, daß er ſogleich ſich von der Küſte entferne.

„Und⸗ich,“ ſagte Minna:„bin ſo überzeugt, daß. was Ihr da uns empfehlt, ſo ſehr zum Beſten aller Par⸗ theien iſt, daß ich mit meiner Schweſter morgen früh ſogleich nach dem Hauſe von Stennis aufbrechen werde, wenn Herr Halcro uns begleiten will, um dort meinen Vater beim Landen zu empfangen, ihm Eure Wünſche zu eroͤffnen, und endlich allen unſern Einfluß anzuwenden, jenen ungluͤckli⸗ chen Mann zu vermögen, daß er das Land verlaſſe.“

Der Bürgermeiſter Torfe blickte ſie mit einigem Erſtau⸗ nen an.„Wahrhaftig,“ ſagte er:„ich glaube, daß we⸗ nig junge Frauenzimmer ſich, freiwillig, den Piraten um acht Meilen naͤhern würden.“

Wir laufen keine Gefahr, ſprach Halcro dazwiſchen à das Haus von Stennis iſt ſtark, und mein Vetter, dem es gehoͤrt, hat Leute und Waffen darin; die jungen Damen ſind dort ſo ſicher als in Kirkwall, und aus der ſchnelleren

W. Seott's Werke. eLIV. 6