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vor den Huͤlfsquellen, dem Muth und der Wlldheit des Piraten⸗Capitains ſo groß, daß der Zolleinnehmer und mehrere andere weiſe Burger von Kirkwall, den Buͤrger⸗ meiſter tadelten, daß er den Geſangenen uͤberhaupt frei herumgehen laſſe. 1
Man kann leicht errathen, daß, unter dieſen Umſtaͤn⸗ den, Cleveland keine große Sehnſucht hatte, irgend einen oͤffentlichen Verſammlungsort zu beſuchen, da er wußte, daß er der Gegenſtand eines gemiſchten Gefuͤhles von Neu⸗ gierde und Schrecken ſey. Sein Lieblingsſpaziergang war deswegen der in den aͤußeren Seitengaͤngen der St. Magnus⸗ Kathedrale, von welcher nur das öͤſtliche Ende zum oͤffent⸗ fentlichen Gottesdienſte eingerichtet iſt. Dieſes ehrwürdige alte Gehaͤude hat, nachdem es den Zerſtoͤrungen entgangen, welche die erſten Bewegungen der Reformation begleiteten, noch immer einen aͤußeren Schein biſchoͤflicher Wuͤrde be⸗ halten. Der Platz zum Gottesdienſt wird durch eine Halb⸗ wand von dem Schiffe und dem weſtlichen Kreuzfluͤgel ge⸗ ſchieden, und das Ganze wird in einer Reinlichkeit und einem Anſtande erhalten, welche den ſtolzen Tempeln von Weſtmuͤnſter und St. Paul wohl zum Muſter dienen koͤnnten.
In dieſem aͤußeren Theile der Kathedrale durfte Cle⸗ veland ſpazieren gehen, um ſo mehr, da ſeine Waͤchter, wenn ſie den einzigen Eingang im Auge behielten, mit we⸗ nig Muͤhe jeden Verſuch zum Entwiſchen vereiteln konnten. Der Ort ſelbſt paßte zu ſeiner traurigen Lage ſehr wohl. Die hohe gewoͤlbte Decke ruht auf Pfeilern von ſaͤchſiſcher
Bauart und von gewaltiger Staͤrke, von denen vier, noch
dicker als die Uebrigen, einſt den hohen Thurm trugen, welcher, nachdem er vor langer Zeit durch eine aͤußere Ver⸗


