Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Halcro wagte noch einen Verſuch, den Buͤrgermeiſter

von ſeinem Entſchluſſe abzubringen, fand ihn aber uner⸗

1 bittlich. Der Zolleinnehmer habe bereits gedroht, ſagte er: ihn anzuzeigen, weil er, wie er ſich ausdruͤckte, mit dieſen Fremden unter einer Decke ſteckte, ſelbſt als dieß das einzige Mittel zu ſeyn ſchien, blutige Haͤndel in der Stadt zu vermelden; ſollte er aber jezt die Gelegenheit voruͤber gehen laſſen, welche die Gefangennehmung Cleve⸗ land's und die Entweichung des Verwalters darboͤte, ſo duͤrfte er ſich wohl noch etwas Aergerem als einem bloßen Verweiſe ausſetzen. Worauf es bei dem Ganzen aber im⸗ maer hinauskam, war: daß es ihm herzlich leid um den Udaller, ja ſogar um den Burſchen, den Cleveland, thue,

der noch einige Funken von Ehre in ſich habe; allein die

Pflicht gebiete ihm, und er muͤſſe ihrem Gebote gehorchen.

Der Buͤrgermeiſter machte allen weiteren Eroͤrterungen da⸗

durch ein Ende, daß er ſagte, eine andere Angelegenheit,

von Shetland aus, erfordere ſeine unmittelbare Gegen⸗

wart. Ein Herr, Namens Mertoun, der zu Jarlshof woh⸗

ne, habe eine Klage gegen den Jagger Snailsfoot erhoben,

weil er einem ſeiner Dienſtboten behuͤlflich geweſen, einige

Sachen von Werth, die man ihm in Verwahrung gegeben,

zu unterſchlagen, und er ſey im Begriff eine Vernehmung uͤber den Gegenſtand anzuſtellen, und die Sachen dem Herrn Mertoun wiedergeben zu laſſen, der dem rechten Eigen⸗

thuͤmer dafuͤr verantwortlich ſey. Bei dieſer ganzen Nach⸗

richt war nichts, das den Schweſtern anziehend erſchien,

als das Wort: Mertoun, welches Minna's Herzen ein

Dolchſtoß war, weil ſie daran dachte, unter welchen Um⸗

ſtäͤnden Mordaunt Mertoun verſchwunden war, und das,

wenn gleich aus einem weniger ſchmerzlichen, doch immer