49 Es war ein Schiff, ein gutes Schiff, in en t Das in die See von Stapel lief,. Und hundert und fünfzig Burſche deauf, Erleſen und wacker allzumal.
„Ich moͤchte mich lieber kielholen laſſen, als das 1 noch einmal hoͤren,“ ſagte Bunce:„ und hol der Henker Deine alten Klapperbacken, daß Du nichts Anderes herans⸗ bringen kannſt.“ „Bei—“ ſagte Fletcher:„ich will mein Lied ſingen, Du magſt es wollen oder nicht,“ und alsbald fing er 3 der an, mit dem klagenden Tone eines Nordoſtwindes, d
durch Schooten und Wanttaue pfelft:— 2528 Und unſer Capitain hieß Glen,& nan Und war ein tapferer junger Mann, dam
Ein kühner Seemann, frank und frei, 2 1
8 Und hin ging's nach der Barbarei. „Ich erklare Dir noch einmal,“ ſagte Bunce: uui
wollen Dein Eulengeſchrei nicht, und ich will verdammt ſeyn, wenn Du noch laͤnger hier ſitzen und den böliſchen Laͤrm machen ſollſt.“
„ Nun denn, ſo will ich Dir etwas ſagen,“ eripiederte Fletcher, indem er aufſtand:„ich will ſingen, waͤhrend ich umhergebe, und ich hoffe, das wird nichts ſchaden, Jack Bunce.“ Und mit dieſen Worten ſtand er auf und fing nun an, auf dem Schiffe auf⸗ und abzugehen, wobei er ſeine lange, traurige Ballade abkraͤchzte. „Ihr ſeht, wie ich ſie zu regieren weiß,“ ſagte Pun⸗ ee, mit einem ſelbſtgefälligen Lächeln:„erlaubt dieſem Kerl nur zwet Schritt nach ſeiner eigenen Weiſe, und er wird ein Meuterer auf Lebenszeit. Aber ich halte ihn kurz, und er folgt mir ſo gut, wie der Wachtelhund einem Ja⸗ ger, nachdem er eine gute Tracht Prüger. bekommen hat.
W. Seott's Werke. CXIV. 4


