17 jede Gelegenheit zu rauben, in ſeiner Abweſenheit das Schiffsvoltk von iom abwendig zu machen. Auf dieſe Art verliehen ſie das Schiff, und erreichten, unter Geſang bei dem Rudern, und waͤhrend das Waſſer bei ihrem Chor hoͤ⸗ her aufſchaͤumte, bald den Kay von Kirkwall.
Den Obervefehl uͤber das Sgiff erhielt unterdeſſen Bunce, auf deſſen Treue Cleveland, wie er wußte, ſich voll⸗ kommen verlaſſen konnte, und dem er, in einer ziemllich langen Privatunterred dung⸗ noch einige Verhaltungsbefehle gab wie er ſich, im Falle der Noth, zu benehmen habe.
Nachdem dieſe Anſtalten getroffen worden waren, und Bunce wiederholte Weiſungen erhalten hatte, gegen die Anhaͤnger Goffe's und jeden Angriff von der Kuͤſte aus gleich ſehr auf ſeiner Hut zu ſeyn, ſtieß das Boot ab. Als es ſich dem Hafen naͤherte, ließ Cleveland eine weiße Flagge aufziehen, und konnte nun deutlich bemerken, daß die Erſcheinung ſeiner Leute ſehr viel Getuͤmmel und Be⸗ wegung veranlaſſe. Man ſah die Menſchen hin und wieder
laufen, und Einige ſchienen ſich zu bewaffnen. Die Bat⸗ terie wurde eilig beſetzt und die engliſche Flagge aufgezo⸗ gen. Dieß waren beunruhigende Anzeichen; denn obgleich Cleveland ſehr wohl wußte, daß keine Artilleriſten in Kirk⸗ wall waren, ſo gab es doch dort mehrere Matroſen, welche mit der Behandlung des groben Geſchuͤtzes gut umzugehen wußten, und dieſen Dienſt, im Nothfall, gern uͤbernommen haben wuͤrden.
Wenn ſchon Cleveland dieſe Vorbereitungen mit wach⸗ ſamem Auge betrachtete, ſo verrieth doch ſeine Miene keine Unentſchloſſenheit oder Furcht, und er ließ nun das Boot gerade auf dem Kay zulaufen, auf welchem menrere Leute, theils mit Muskeren, Buͤchſen und Vant ſdenten. theils
W. Scort's verke. CXIV.


