Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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mit Halbpicken und Wallfiſchmeſſern bewaffnet, verſammelt ſtanden, als ob ſie ſich ſeiner Landung widerſetzen wollten. Dem Anſcheine nach waren ſie jedoch nicht entſchieden, welche Maaßregeln ſie ergreifen ſollten; denn, als das Boot an den Kay heran kam, zogen ſich die Voranſtehen⸗ den zuruͤck, und ließen Cleveland und ſeine Leute unge⸗ hindert an das Ufer ſpringen. Dieſe ſiellten ſich augen⸗ blicklich auf dem Kay auf, zwei ausgenommen welche, wie der Capitaͤn es befohlen, im Boote blieben, damit ſie etwas zuruͤckruderten, ein Manover, das, waͤhrend es das Boot (das einzige, das die Schaluppe hatte) außer Gefahr brachte, zugleich ein gewiſſes ſorgloſes Vertrauen von Sei⸗ ten Cleveland's und ſeiner Leute andeutete, welches darauf berechnet war, ihren Gegnern Furcht einzujagen.

Die Kirkwaller verlaͤugneten das alte nordiſche Blut nicht, nahmen ſich mannhaft bei der Sache, und blieben auf dem Kay, mit geſchulterten Waffen, den Raͤubern ge⸗ rade gesenuͤber ſtehen, ſo daß ſie ihnen den Eingang zu der Straße verſverrten, welche in die Stadt fuͤhrt.

Cleveland war der Erſte, welcher ſprach, waͤhrend die beiden Haufen ſich ſo einander anblickten.Was iſt das⸗ Ihr Herren Buͤrger? ſagte er:Seyd Ihr Orkney Leute zu Hochlaͤndern geworden, daß Ihr ſchon ſo fruh am Mor⸗ gen unter den Waffen ſteht? Oder habt Ihr den Kay be⸗ ſetzt, um mir die Ehre einer Begruͤßung, bei Uebernahme des Oberbefehls meines Schiffes zu erweiſen?

Die Bürger ſahen ſich untereinander an, und Einer derſelben antwortete Cleveland: wir wiſſen nicht, wer Ihr ſeyd; jener andere Mann euf Goffe zeigend pflegte, wenn er an's Ufer kam, ſich als Capttaͤn zu benehmen.

Der andere Herr iſt mein Lieutenant, und befehligt