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Udaller, indem ſeine Augenbraunen ſich zuſammenzogen: „warum, moͤchte ich wohl wiſſen, ſollte der Himmel es ver⸗ hüten, daß ich meine Verwandte beſuche, deren Erfahrung Deiner Schweſter ſehr nuͤtzlich werden kann, wenn irgend eine Frau oder ein Mann auf Shetland ihr voch zu helſen im Stande iſt?— Du biſt eine Naͤrrinn, Brenda: Deine Schweſter hat mehr Ueberlegung.— Sei heiter, Minna! Du hatteſt immer ihre Geſaͤnge und Erzaͤhlungen gern, und hiengſt an ihrem Halle, wenn die kleine Brenda weinte, und vor ihr lief, wie ein ſpaniſches Kauffarteiſchiff vor ei⸗ nem hollaͤndiſchen Kaper die Flucht nimmt.“
„Ich wuͤnſche, daß ſie heute mir nicht ſolchen Schrecken einjagen mag,“ erwiederte Brenda, welche zugleich der Schweſter, bei ihrer Schweigſamkeit, eine Antwort erſparen, und ihrem Vater durch die Fortfuͤhrung der Unterhaltung getaͤllig ſeyn wollte:„ich habe ſo viel von ihrer Wobnung erzaͤhlen gehoͤrt, daß mich der Gedanke erſchreckt, uneinge⸗ laden dahin gehen zu muͤſſen.“
„Du biſt eine Naͤrrinn,“ ſagte Magnus,„wenn Du glaubſt, daß ein Beſuch von Verwandten einem wohlwollen⸗ den, aufrichtigen, haltlaͤndiſchen Herzen, wie das, meiner Baſe Norna iſt, ungelegen kommen koͤnnte. Ja, und nun ich es genauer uͤberlege, ſo war wohl gerade das die Ur⸗ ſache, warum ſie Erich Scambeſter nicht annehmen wollte!— Es iſt eine lange, lange Zeit her, daß ich ihren Schornſtein nicht habe rauchen ſehen, und Euch habe ich nie mit hieher genommen.— Sie hat nicht ganz Unrecht, wenn ſie mich unfreundlich ſchilt. Aber ich werde ihr die Wahrbeit ge⸗ radezu ſagen— und das iſt, daß, wenn es gleich Mode iſt, ich es dennoch nicht fur Fug und Recht halte, ſo einzelnen Frauen alles weg zu eſſen, wie wir es bei den andern Udal⸗


