Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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getrieben, die Geſellſchaft

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Aufmerkſamkeit ploͤtzlich durch die zufaͤllige Nennung der

Namen Cleveland oder Mordaunt Mertoun erregt wurde, bei denen ſie aufſuhr, mit dem Schrecken, den Jemand verraͤth, der die brennende Lunte an eine geladene Mine halten ſieht, und jeden Augenhlick erwartet, durch ihr Auf⸗ fliegen verſchuͤttet zu werden. Und wenn ſie bemerkte, daß man das Geheimniß noch nicht entdeckt habe, ſo war dieß ſo wenig ein Troſt fuͤr ſie, daß ſie beinahe zu wuͤn⸗ ſchen anfieng, das Aergſte moͤge ſchon offenbar geworden ſeyn, um nur nicht die fortdauernde Qual der Ungewißheit zu erdulden..

Ihr Betragen gegen ihre Schweſter war ſo ungleich, aber gewoͤhnlich ſo peinlich fuͤr die gutherzige Brenda, daß es allen Beobachtern als einer der hervortretendſten Zuͤge ihrer Krankheit erſchien. Zuweilen fuͤhlte ſich Minna an⸗ ihrer Schweſter zu ſuchen, als ob das Bewußtſeyn dieß verurſache, daß ſie Beide gemein⸗ ſchaftlich an einem Ungluͤck litten, deſſen ganzen Umfang nur ſie zu faſſen im Stande ſey; dann aber ließ ſie das Gefuͤhl des Unrechts, welches Brenda durch Cleveland's muthmaßliche Veranlaſſung erlitten, ſie nicht laͤnger in ih⸗ rer Naͤhe bleiben, und noch weniger die Troͤſtungen anneh⸗ men, durch welche ihre Schweſter, aus Unwiſſenheit uͤber die Beſchaffenheit ihrer Krankheit, vergeblich ſie zu beru⸗ higen ſuchte. Sehr haͤufig ereignete es ſich auch, daß, waͤh⸗ rend Brenda ihre Schweſter beſchwor, ſich zufrieden zu geben, ſie unverſehens eine Saite beruͤhrte, welche bis in das Innerſte ihrer Seele wiedertoͤnte, ſo daß, unfaͤhig ihre Pein laͤnger zu erkragen, Minna aus dem Zimmer ſtuͤrzte. Alle dieſe verſchiedenen Gemuͤthsbewegungen ertrug Brenda, wenn ſie gleich Jemanden, der mit ihrer wahren Quelle