Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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ſeinen Gewohnhelten ſo ſehr im Wlderſpruch ſtanb, daß die Haushaͤlterinn ihren Ohren kaum trauen wollte. Kurz nachher hörte er, mit anſcheinender Gleichguͤltigkeit, die Berichte an, welche ihm von den Leuten abgeſtattet wur⸗ den, die zu Waſſer und zu Lande ausgeſchickt worden, um Nachrichten von Mordaunt einzuziehen, und faͤmmtlich un⸗ verrichteter Sache zuruͤckgekehrt waren. Der Gleichmuth, mit welchem Mertoun ihre Nachrichten anhoͤrte, uͤber⸗ zeugte Swertha nur noch mehr, daß bei ſeiner Zuſammen⸗ kunft mit Norna, die Sibylle, welche er um Rath gefragt, ihm dieſen Ausgaug geweiſſagt habe.

Die Bewohner des Ortes wurden noch mehr uͤberraſcht, als ihr Tacksmann, Herr Mertoun, wie auf einen ploͤtzlichen Eatſchluß, Anſtalten machte, waͤhrend der Marktzeit nach Kirkwall zu gehen, wean gleich er, bis dahin, gefliſſentlich alle dergleichen oͤffentliche Zuſammenkunftsorte gemieden hatte. Swertha zerbrach ſich den Kopf, ohne das Geheim⸗ niß erforſchen zu koͤnnen; noch mehr aber lag ihr das Schickfal ihres jungen Gebieters am Herzen. Ihre Be⸗ truͤbniß wurde indeß dadurch weſentlich gemildert, daß ihr Herr eine Summe Geldes, die, wenn ſte gleich an und faͤr ſich ſehr maͤßig war, ihr doch ein Schatz ſchien, in ih⸗ ren Haͤnden zurückieß, und ihr zugleich anzeigte, daß er in einem kleinen Boote, welches dem Eigenthuͤmer der In⸗ ſel Monſa gehoͤrte, die Ueberfahrt nach Kirkwall machen werde.

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