Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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auszufuͤhrende Aufgabe, wo dieſer ſo leicht und locker war, und es ſchien daher, daß ſie in kurzer Zeit das vollendet haben wuͤrde, was die rauhen Winde begonnen hatten, und daß bald die Knochen entbloͤßt ſeyn duͤrſten, welche hier verſcharrt lagen. Waͤhrend ſie ſo arbeitete, ſummte ſie ihren Zaubergeſang vor ſich hin, denn ohne die runi⸗ ſchen Reime wurde nie eine Handlung des nordiſchen Aber⸗ glaubens verrichtet. Wir haben vielleicht ſchon zu viele Proben dieſer Zauberverſe aufbewahrt, allein wir koͤnnen doch nicht umhin, auch noch die folgenden zu uͤberſetzen:

Kämpe, einſt von mächt'gem Thun⸗ Ribold Troil, Du ſchlummerſt nun? Sand und Staub und Kieſelſtein Hünen nicht mehr Dein Gebein!

Wer nahm, was lebend Dich gedeckt⸗ Vom Lager, wo Du hingeſchreckt? Jetzt kommt das Weib, das Kind herbei, Und macht Dein Grab der Hülle frei.

Doch zürne mir, o Häuptling, nicht Und ſcheuche mich durch graß Geſicht, Nicht komm' ich, frevlen Schritts, herzu⸗ Dich ſtörend in des Grabes Ruh;

Ich blöße nicht Dein ſtark Gebein Doch laß den Wunſch gewähret ſeyn: Sey es meiner Hand erlaubt,

Daß ſie ein Loth vom Sarge raubt,

Du haſt des Bleies kleberftuß 3 Das ſchützt Dein Bein vor Regengus.

Sieh, das Zaubermeſſer baarz Nie, als Leben in Dir war, 187 2

Haſt du zagend hingeblickt, Was der blanke Stahl gezückt!