Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Nun, die Grablichter, die am Hafen tanzten, ant⸗ wortete Halcro:die bedeuten nichts Gutes, ſage ich Dir Du weißt ja, wie es in dem alten Liede heißt:

Wo das Grablicht

Seinen Schein bricht,

Maas Tag oder Nacht ſeyn⸗

Seys im Dunkel, ſeys bei hellem Schein, Da liegt bald ein Menſchenbein.

Ich gieng bis halb zum Hafen hin, ihnen nachzuſehen, aver ſie waren verſchwunden. Ich meine aber, ich ſah ein Boot abſtoßen viel icht jemand, der noch in See geht. Ich wollte, wir haͤtten erſt gute Nachrichten von dem Fiſch⸗ fange! Norna verließ uns im Zorn, und dann die Grab⸗ lichter! Nun Gott helfe uns unterdeſſen. Ich bin ein alter Mann, und kann nur wuͤnſchen, daß alles gluͤcklich vorüber waͤre. Aber was iſt das, meine artige Minna? Thraͤnen in Deinen Augen? und jetzt, wo ich Dich im vollen Mondlicht ſehe, auch barfuß, bei Sankt Magnus! Gaͤb es dern keine Struͤmpfe auf Shetland, die für dleſe niedlichen Fuͤße und Knöchel, die ſo weiß im Mondlicht erglaͤnzen, gut genug geweſen waͤren? Wie, kein Wort? Vielleicht ſetzte er in einem ernſteren Tone hinzu biſt Du doͤſe uͤber meinen Unſinn. Schaͤme Dich, einfaͤl⸗ tiges Maͤdchen! bedenke, daß ich alt genug bin, Dein Vater zu ſeyn, und Dich immer wie ein Kind geliebt habe. 4.

SIch bin nicht boͤfe, ſagte Minna, indem ſie ſich Ge⸗ walt anthat, zu ſprechen:aber ſagt mir, hoͤrtet Ihr nichts? ſart Ihr nichts!? ſie muͤſſen bei Euch vorüber gekommen ſeyn.