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die ſeinige anzutreten gedaͤchte— daß er hoffe, ihn und ſeine
Toͤcht er auf dem großen Markte zu treffen, der binnen Kur⸗ zem gehalten werden würde, und dann vielleicht mit ihnen nach Sbetland zuruͤckkehren duͤrfte.
Mäͤhrend er dieß ſprach, hielt Brenda, ſo feſt, als moͤg⸗ lich war, ohne allgemeine Aufmerkſamkeit zu erregen, ihre Augen auf ihre Schweſter geheftet. Sie bemerkte, daß Minna's bleiche Wange noch bleicher wurde, während Cle⸗ veland ſprach, und daß ſie durch das feſte Zuſammenſchlie⸗ ßen ihrer Lippen und ein leichtes Zuſammenzieben ibrer Augenbraunen, eine ſtarke innere Bewegung zu verbergen ſuchte. Kein Wort entſchluͤpfte indeß ihren Lippen, und als Cleveland, nachdem er dem Udaller Lebewohl geſagt, ſich ihr naͤherte, ſie zu kuͤſſen, wie es Gebrauch der dama⸗ ligen Zeit war, ſo empfing ſie ſeinen Kuß, ohne ihn zu er⸗ wiedern.
Allein auch Brenda's Stunde nahte, denn Mordaunt⸗ den einſt ihr Vater ſo liebte, nahm jetzt auch kalten Abſchied von ihm, ohne nur eines freundlichen Blickes gewuͤrdigt zu werden. Es lag ogar Spott in dem Tone, womit Maguus dem Juͤnglinge eine gluͤckliche Reiſe wuͤnſchte, und ibm empfahl, wenn ihm ein huͤbſches Maͤdchen auf dem Wege begegnete, nicht gleich zu glauben, daß ſie in ihn verliebt
waͤre, weil ſie ihm freundlich zulaͤchelte. Mordaunt erro⸗
thete bei dieſen Worten, die er als eine Beleidigung au⸗ ſah, allein er dachte an Brenda, und unterdruͤckte jedes Gefuͤhl des Unwillens. Jetzt nahm er Abſchied von den Schweſtern. Minna, deren Herz gegen ihn ſehr von ſeiner Haͤrte nachgelaſſen hatte, emyfing ſein Lebewohl nicht ohne Theilnahme, Brenda's Antheil aber ward in dem wohlwol⸗ lenden Ausdrucke ihres Benehmens daben, und der Thraͤne,
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