Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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ver Ungeduld, dieſe und hundert andere aͤhnliche Geheim⸗ uiſſe zu ergruͤnden welche die Sa zas die ich durchlas, oder nur von Erlend lieh, nur andeuteten, aber nicht enthuͤllten, und in meinem kuͤhnen Muth forderte ich den Herrn des Zwergſteins auf, mir zu helfen, Kenntniſſe zu erlangen.

„Und der boͤſe Geiſt hoͤrte Deine Aufforderung?“ ſag⸗ te Minna, deren Blut bei dem Anhoͤren der Erzaͤhlung in ihren Adern erſtarrte.

„Stil.“ ſagte Norna, mit gedaͤmpfter Stimme: „reizt ihn nicht durch ſchnoͤde Worte— er iſt in unſerer Naͤhe— er hoͤrt uns in dieſem Augenblick.“

Brenda ſprang von ihrem Sitze auf.„Ich gehe in Euphanie Fea's Stube,“ ſagte ſie:„und laſſe Euch, Min⸗ na und Norna, allein, Eure Erzaͤhlungen von Geſpenſtern und Zwergen nach Belieben zu endigen; ich kuͤmmere mich zu allen Zeiten nicht darum, allein ich will ſie nicht um Mitternacht, und bei dieſem blaſſen Lampenſchein hören.“

Sie war demnach im Begriff, das Zimmer zu verlaſ⸗ ſen, allein ihre Schweſter hielt ſie zuruͤck.

„Iſt das der Muth,“ ſagte ſie:„den jemand zeigt, der an nichts glaubt, was die Geſchichte unſerer Vaͤter uns von übernatuͤrlichen Wundern berichtet? Was Norna uns zu erzaͤhlen hat, betrifft vielleicht das Schickſal unſers Va⸗ ters und unſeres Hauſes, und wenn ich, im Vertrauen auf den Schutz Gottes und meiner Unſchuld gegen alle Ein⸗ wirkung feindlicher Maͤchte, es mit anhoͤren kann, ſo haſt Du, Brenda, die Du an ſolche Einwirkung nicht glaubſt,⸗

und, wenn die Sonne zu einer gewiſſen Zeit darauf ſcheint, durch das Zurückprallen der Strahlen dieſen Glanz verurſacht. 1IWal⸗ laee S. 52