Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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18 ein, und die Waare ward bei Seite gelegt. Auch Claudius Halcro bezeigte einiges Verlangen nach einer ſilbernen Doſe von altfraͤnkiſcher Form, um Taback darin aufzubewahren, den er in großer Menge verbrauchte. Allein der Barde

hatte ſelten baares Geld vorraͤthig, und, bei ſeiner wandern⸗

den Lebensweiſe, deſſen auch ſelten noͤthig. Bryce, der bisher nur gegen baares Geld gehandelt, behauptete jedoch,

daß ſein ſehr kleiner Profit an ſolchen ſeltenen und ausge⸗

ſuchten Sachen ihm nicht erlaube, dem Kaͤufer Credit zu geben. Mordaunt errieth den Inhalt ihres Geſprächs, aus der Art, wie ſie mit einander flüſterten, wobei der Barde ſeine verlangenden Finger nach der bewußten Doſe aus⸗ ſtreckte, und der vorſichtige Hauſirer ſie mit dem Gewicht ſeiner ganzen Hand zuruͤckhielt, als ob er gefuͤrchtet haͤtte, ſie moͤge Fluͤgel bekommen, und in Claudius Halcro's Ta⸗ ſche fliegen. Mordaunt Mertoun, der ſeinem alten Be⸗ kannten ein Vergnuͤgen zu machen wuͤnſchte, legte indeß den Betrag der Doſe auf den Tiſch und ſagte:er werde Meiſter Halcro nicht geſtatten, dieſe Doſe zu kaufen, da er beſchloſſen habe, ihm damit ein Geſchenk zu machen.

Ich kann Euch unmöglich um Euer Geld bringen, mein theurer junger Freund, ſagte der Dichter:die Wahrheit zu geſtehen, erinnert mich dieſe Doſe ſehr leb⸗ haft an die des herrlichen John, aus welcher ich in Will's Kaffeehauſe eine Priſe zu nehmen die Ehre hatte, weswe⸗ gen ich auch meinen Zeigefiager und Daumen der rechten Hand weit hoͤher achte, als jeden andern Theil meines Koͤrvers; nur muͤßt Ihr mir erlauben, daß ich Euch das Geld wiedergebe, ſo bald mein Urkaſter Stockfiſch zu Markte kommt.

Das macht unter Euch aus, wie Ihr wollt, ſagte