Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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17 chen Reichthums ſchließen ließ, ſo daß Baby ihrem Bruder zufluͤſterte:wenn der Burſche ſein Geld ſo wegwerfen zoͤnne, muͤſſe er wohl eine eintraͤglichere Reiſe in einem zertruͤmmerten Schiffe gemacht haben, als alle Schiffer in Dunden in ihren feſten Fahrzeugen das ganze Jahr hin⸗ durch

Der Aerger, in welchem ſie dieſe Bemerkung machte, wurde indeß ſeyr gemildert, als Cleveland, deſſen Abſicht es zu ſeyn ſchien, an dieſem Abend ſich die gute Meinung Aller zu erkaufen, ſich ihr mit einem Kleidungsſtuͤcke naͤher⸗ te, welches an Geſtalt etwas dem ſchottiſchen Plald glich, aber von einer ſo weichen Wolle gewebt war, daß es ſich wie Eider⸗Daunen anfuͤhlte.Dieß, ſagte er,ſey ein Theil der Kleidung einer ſvaniſchen Dame, Mantilla genannt, und da es Jungfrau Barbara Yellowley gerade paſſen werde und gegen die Nebel des Ciima von Shet⸗ land ſeyr gut zu gebrauchen ſey, ſo bäͤte er ſie, es ihm zum Andenken zu tragen. Die Dame geruhte, mit ſo viel herablaſſender Freundlichkeit, als ihr Geſicht nur auszudruͤ⸗ cken vermochte, nicht allein dieſen Beweis ihrer Artigkeit anzunehmen, ſondern verſtattete dem Geber ſogar, die Man⸗ tilla uͤber ihre hervorſtehenden, knochigen Schulterblaͤtter zu breiten, wo, wie Claudius Halcro ſagt:ſte hieng, al⸗ ler Welt zur Schau, als ob man ſie zwiſchen einem Paar Wandſchrauben ausgeſpannt häaͤtte.

Waͤhrend der Capitain, zur großen Unterhaltung der Geſellſchaft, was von Anfang an ſeine Hauptabſicht dabei geweſen zu ſeyn ſchien, dieſen Ritterdienſt verrichtete, hatte Mordaunt einen kleinen goldenen Roſenkranz gekauft, in der Abſicht, ihn Brenda zu ſchenken, ſobald ſich dazu eine Gelegenyeit ſinden wuͤrde. Man kam uͤber den Preis uͤbey⸗

W. Scort's Werke CXII. 2