Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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und Liebe zum Wechſel der Geſellſchaft ſo gehandelt haben. Iſt das erſte der Fall, ſo werde ich mich zu rechtſertigen wiſſen, und Capitaͤn Cleveland mag ſich dann vor den Fol⸗ gen in Acht nehmen; iſt das letztere, nun denn, gute Nacht Burgh⸗Weſtra und alle ſeine Bewohner!“

Als er ſo in Gedanken dieſe Moglichkeiten uͤberdachte, vermochte gekraͤnkter Stolz und die zuruͤckkehrende Zunei⸗ gung fuͤr Dielenigen, denen er jetzt auf ewig Lebewohl ſa⸗ gen zu muͤſſen glaubte, daß ihm eine Thraͤne in das Auge trat, die er aber ſchnell und unwillig abwiſchte, waͤhrend er ſeine Schritte verdoppelte.

Das Wetter war heiter und ruhig geworden, und Mor⸗ daunt ſetzte ſeine Reiſe mit einer Leichtigkeit fort, welche einen ſtarken Gegenſatz gegen die Muͤhſeligkeiten bildete, mit deuen er zu kaͤmpfen gehabt, als er das letzte Mal denſelben Weg machte,— und doch fiel der Vergleich nicht zum Vortheil der gegenwaͤrtigen aus. 4

„Meine Bruſt,“ ſagte er zu ſich felbſt:„war damals dem Winde bloßgeſtellt, aber das Herz darin war heiter und gluͤcklich. Ich wollte, ich haͤtte jetzt daſſelbe unbefan⸗ gene Gefuͤhl, wie damals, muͤßte ich es auch durch einen Kampf mit dem heftigen Sturm erkaufen, der damals auf dieſen einſamen Huͤgeln wehte.“

Mit dieſen Gedanken langte er gegen Mittag in Harfra an, wie ſich der Leſer erinnern wird, der Wohnung de geiſtreichen Herrn Yellowley. Unſer Reiſender hatte dies⸗ mal Sorge getragen, ſich von der knickerigen Gaſtfreiheit dieſes Hauſes ganz unabhaͤngig zu erhalten(das jetzt auf der ganzen Inſel deswegen beruͤchtigt war) indem er in ſeinem Raͤnzel ſo viel an Lebensmitteln bei ſich fuͤhrte, als ſogar fuͤr eine laͤngere Reiſe hi gereicht haben wuͤrde. Aus