Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Worte und ihre noch ſuͤßeren Blicke das Verderben und der Unergang aller derer, welche darauf bauen.“

Mordaunt hatte zuweilen Gelegenheit gehabt, ſich von ſeines Vaters Widerwillen gegen das weibliche Geſchlecht zu uͤberzeugen, nie aber hatte er ihn ſich ſo beſtimmt und ſtark ausſprechen hoͤren. Er erwiederte, daß Magnus Troil's Doͤchter ihm nicht mehr aaͤlten, als alle uͤbrigen Frauen⸗ zimmer auf den Inſeln; ſie waͤren ihm jetzt ſogar weniger werth, da ſie, ohne alle Urſache, ihre Freundſchaft mit ihm abgebrochen haͤtten. 3

„Und Du gehſt hin, ſie wieder auzuknüpfen?“ ant⸗ wortete der Vater.„Thoͤrichte Muͤcke, Du haſt einmal

die Kerze umſchwaͤrmt, ohne Dir die Flugel zu verbren⸗

nen; aber Du biſt nicht zufrieden mit der gefahrloſen Dun⸗ kelheit dieſer Wildniß; Du mußt zur Flamme zuruͤck, die Dich endlich gewiß verzehren wird. Doch, warum ſollte ich Worte verlieren, Dich von dem unvermeidlichen Schick⸗ ſal abzuhalten? Geh', wohin es Dich ruft.“

Am folgenden Tage, welches der naͤchſte vor dem ei⸗ gentlichen Feſte war, machte ſich Mordaunt nach Burgh⸗ Weſtra auf den Weg, abwechſelnd mit den Gedanken au Norna's Weiſung, an die bedeutungsvollen Worte ſeines Vaters, an die unguͤnſtigen Vorausſagungen Swertha's und des Ranzelmanns von Jarls hof beſchaͤftigt, und konnte ſich der Duͤſterkeit nicht erwehren, mit der das Zuſammen⸗ treffen ſo mancher boͤſen Anzeichen ſeinen Geiſt zu um⸗ nachten anfieng.

„Ich ſehe einen kalten Empfang in Burgh⸗Weſtra vor⸗

aus,“ ſagte er,„aber mein Aufenthalt ſoll auch dann deſto

kuͤrzer ſeyn. Ich will nur wiſſen, ob dieſer fremde See⸗ mann mich angeſchwaͤrzt hat, oder ob ſie aus bloßer Laune