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35 thun kann, aber wenn jemand aus dem Salzwaſſer um Huͤlfe ſchreit— das iſt ein ander Ding.
„Und nun, was ſagt Ihr zu dem Kerl, dem Cleve⸗ land, der unſerm Junker Mordaunt ſo im Lichte ſteht,“ ſagte Swertha:„und zu Magnus Troill, der ihn noch am⸗ letzten Pfingſttage fuͤr die Zierde von Shetland erklaͤrte, der Magnuß, den man doch(wenigſtens, wenn er nuͤchtern⸗ iſt) fuͤr den kluͤgſten und reichſten Mann auf Shetland⸗ haͤlt?“
Das kann ihm keinen Vortheil bringen, ſagte der Ranzelmann, mit einer ſehr weiſen Miene. Es giebt in⸗ deſſen Faͤlle, Swertha, wo die Kluͤgſten Gu denen ich mich denn dech auch ſo mitrechne) wie wahre Einfaltspinſel⸗ handeln, und Sachen thun, die eben ſo wenig zu etwas fuͤhren, als wenn ich verſuchen wollte, uͤber die Spitze von Sumburgh zu klettern. Es iſt mir ſelbſt ein⸗ oder zwei⸗ mal in meinem Leben ſo gegangen. Aber, wir werden bald ſehen, was da herauskommt, denn etwas Gutes kann unmoͤglich daraus entſtehen.
Und Swertha antwortete in demſelben Tone prophe⸗ tiſcher Weisheit:„Nein, nein, Gutes kann auch nicht dar⸗ aus entſtehen, da habt Ihr ganz Recht.“
Dieſe boͤſen Vorausſagungen, welche von Zeit zu Zeit wiederholt wurden, blieben nicht ohne Einfluß auf Mor⸗ daunt. Er glaubte zwar nicht, daß das gute Werk, einen Er⸗ trinkenden gerettet zu haben, als nothwendige und unaus⸗ weichbare Folge die unangenehme Lage herbeigefuͤhrt habe, in der er ſich jetzt befand; allein es war ihm, als ob eine Art Zauber um ihn gewoben ſey, deſſen Beſchaffenheit und Gewalt er nicht kenne,— kurz, daß irgend eine Macht, der er nicht gebieten koͤnne, auf ſein Schickſal, und, wie


