Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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tende Unthaͤtigkeit zur Folge hat, reizt die Jugend zu re⸗ ger und lebendiger Thaͤtigkeit, als ob ſie, wie der ver⸗ wundete Hirſch, den Schmerz, welchen der in der Wunde ſteckende Pfeil verurſacht, durch die Schnelligkeit der Be⸗

wegung zu uͤbertaͤuben ſuchen wolle. Als Mordaunt nach

ſeiner Flinte gegriffen hatte und zu dem Hauſe hinausge⸗

ſtuͤrmt war, eilte er ſchnell uͤber die Haide und durch die Wildniß dahin, ohne beſtimmten Zweck, den etwa ausge⸗

nommen, daß er wo moͤglich dem ſchmerzhaften Gefuͤhl ſeiner eigenen Aufregung zu entgehen ſuchte. Sein Stolz war durch die Erzaͤblung des Hauſirers auf das Empfind⸗

lichſte gekraͤnkt, um ſo mehr, da dieſe Erzaͤhlung die Zwei⸗ fel, welche durch das lange und unfreundliche Stillſchwei⸗

gen der Bewohner von Burgh⸗Weſtra in ihm aufgeſtiegen waren, vollkommen beſtaͤtigte.

Wenn Caͤſars Geſchick ihn, wie der Dichter ſingt, be:

ſtimmt haͤtte, nur der beſte Ringer auf dem Plat,

geweſen zu ſeyn, ſo glauben wit doch, daß⸗ bei dieſer laͤnd⸗ lichen Uebung von einem Nebenbuhler beſiegt zu werden, ihm eben ſo ſchmerzhaft geweſen ſeyn wuͤrde, als, ſeinem Nebenbuhler bei dem Kampfe um die Herrſchaft der Welt zu unterliegen. Eben ſo fuͤhlte ſich Mordaunt Mertoun der in ſeinen eigenen Augen jetzt von der Hoͤhe herabgeſun⸗ ken war, auf welcher er, als der erſte unter der Jugend der Inſel geſtanden hatte beleidigt und zugleich gede⸗

muͤthigt. Und die beiden ſchoͤnen Schweſtern, um deren

Laͤcheln Alle buhlten, und mit denen er ſo vertraut gewe⸗

ſen war, daß ſich in die Unbefangenheit und Unſchuld dieſer

Verbindung unvermerkt ein gewiſſer hoͤherer, obgleich nicht

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genau zu beſchreibender Grad von Zaͤrtlichkeit, als der der