15 Daak fuͤr den ſchoͤnen Oberrock, den ich Euch von Lerwick bis hieher gebracht habe.“
Und fuͤr den Ihr gewiß auch ſchoͤnes Geld fodern wer⸗ det, ſagte Swertha: ich weiß recht gut, worauf alle Eure guten Werke hinausgehen.
„Ihr ſollt mir geben, was Ihr wollt, oder es kann auch bleiben, bis Ihr etwas für die Wirthſchaft oder für Euren Herrn kauft, und dann kann es alles auf eine Rech⸗ nung kommen.“
Das iſt freilich auch wahr, Bryce Snailsfoot, ich denke ja, wir werden bald etwas Tiſchzeug brauchen, denn da keine Frau im Hauſe iſt, koͤnnen wir auch nicht ſpinnen und dergleichen, und ſo machen wir kein eigenes Zeug.
„Das heißt,“ ſagte der Hauſirer:„nach dem Worte leben. Geht zu denen, die da kaufen und verkaufen; der Tert hat ſeinen guten Nutzen.“
Es iſt doch ein Vergnuͤgen, mit einem geſcheuten Man⸗ ne zu thun zu haben, der aus Allem Nutzen ziehen kann, fagte Swertha: und wenn ich des Burſchen Weſtenzeug genauer betrachte— ˙s iſt unter Bruͤdern vier Thaler werth.
Zweites Kapitel.
Ich habe die Witterung angeordnet und die Jahreszeiten einge⸗ theilt. Die Sonne hat meinen Geboten gehorcht, und iſt auf emeinen Befehl von Wendekreis zu Wendekreis gewandelt; die Wolken
haben auf mein Geheiß ihre Gtröme herabgegoſſen. 1eia 3 Johnſon(Raſſelas). Jede urſache zu beuntuhigenden und kraͤnkenden Be⸗
trachtungen, welche in reiferem Alter eine finſtere, ſtill bruͤ⸗
W. Scott's Werke. CXI. 2


