Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ę˖˖:

15

Burgh⸗Weſtra geladen, und Ihr werdet doch wohl nicht ſchlechter ausſehen wollen als der Capitaͤn, das wuͤrde ſich doch nicht ſchicken.

Ich will wenigſtens dort ſeyn geladen oder nicht ge⸗ laden, ſagte Mordaunt, indem er ploͤtzlich ſtehen blieb und das Stuͤck Weſtenzeug dem Hauſirer haſtig aus der Hand riß: und, wie Ihr ſagt, ich werde ihnen ſchon Ehre machen..

Nur gemach, nur gemach, Junker Mordaunt, rief der Hauſirer aus:Ihr geht ja damit um, als ob es ein Stuͤck grober Wadmaal waͤre, Ihr werdet es in Stuͤcke reißen, und da werdet Ihr Recht haben, daß ich mit ver⸗ gaͤnglichen Waaren handele, aber bedenkt, daß der Preis vier Thaler iſt. Soll ich es Euch anſchreiben?

Nein! ſagte Mordaunt heftig, nahm ſeine Boͤrſe her⸗ aus und warf das Geld hin.

Der Himmel ſegne Euch das Kleidungsſtuͤck, ſagte der Hauſtrer vergnuͤgt:und mir das Silber, und be⸗ wahre uns vor irdiſchen Eitelkeiten und irdiſcher Begierde, und ſende Euch das weiße linnene Gewand nach, welchem wir nachtrachten muͤſſen, als nach dem Muslin, dem Cam⸗ brie, dem Linon und dem Seidenzeuge dieſer Welt, und ſende mir die Talente, welche mehr nuͤtzen, als viel ſchoͤ⸗ nes ſpaniſches Geld, oder hollaͤndiſche Thaler, und aber, Gott behuͤt uns warum knuͤllt Ihr denn das Seiden⸗

zeug ſo zuſammen, als waͤre es ein Heubuͤndel?

In dieſem Augenblick trat Swertha, die Haushaͤlterinn⸗ herein, die Mordaunt, als um von der Sache loszukom⸗ men, das Gekaufte mit einer Art ſorgloſer Nichtachtung hinwarf, und nachdem et Ihr befohlen, es wegzulegen, ſeine Flinte, die in der Ecke ſtand, ergriff, ſein Jagdzeug