143 dieſen? Worten warf er ſeinem Sohne ſeine Boͤrſe hin, und gab ihm ein Zeichen, ſich ſchnell zu entfernen. 1.
Mordaunt hatte bald das Dorf erreicht. In der düſtern Wohnung Neil Ronaldſon's, des Ranzelmanns, fand er den Fremden, der auf derſelben Kiſte, welche die Raubgier des frommen Bryce Sailsfoot angezogen hatte, am Torffeuer ſaß. Der Ranzelmann ſelbſt war nicht zu Hauſe, ſondern mit der unpartheiiſchen Theilung der Güter des geſtrandeten Schiffs unter die Bewohner des Orts beſchäftigt, wobei er ihre Klagen über ungleiche Vertheilung anhörte und beſek⸗ tigte, und(wenn die ganze Sache vom Anfang bis zum Ende, nicht höchſt ungerecht und auf keine Weiſe zu entſchuldigen geweſen wäre) das Amt einer weiſen und wohlbedächtigen Magiſtratsperſon in allen kleinen Obliegenheiten derſelben getreulich verwaltete.
Margaretha Bimbiſter, die ehrwürdige Ehehälfte des Ranzelmannes, welche die Aufſicht über das Haus hatte, führte Mordaunt zu ihrem Gaſte und ſagte, ohne alle wei⸗ tere Umſtände:„hier iſt der junge Tacksmann; vielleicht werdet Ihr ihm Euern Namen ſagen, da Ihr ihn uns nicht ſagen wollt. Wenn es nicht ſeinetwillen geweſen wäre, wür⸗ den wir auch wohl wenig genug von Euch gehört haben.“
Der Fremde ſtand auf, ſchuͤttelte Mordaunt die Hand, und ſagte, er habe vernommen, daß er der Retzer ſeines Le⸗ bens und ſeiner Kiſte geweſen ſey.„Das Uebrige,“ ſagte er:„iſt in die weite Welt, denn die Leute ſind hier ſo flink dabei her, wie der Teufel beim Sturme.“ 18 K
Und wozu half Euch denn Eure Steuermannskunſt, ſagte Margaretha: wenn Ihr nicht von Sumburgh⸗Head abblei⸗ ben konntet? Sumburgh⸗ Head wuͤrde nicht ſobald zu Euch hingekommen ſeyn.


