Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Dorf, hinabgeben wolle, ſich nach demſchiffbrüchigen Seemanng

zu erkundigen

Herr Mertoun gab durch ein Kopfnicken ſeine Einwilli⸗ gung. 4

Er muß dort ein nicht ſehr behagliches Unterkommen gefunden haben, Vater! fügte der Sohn hinzu; eine Be⸗ merkung, welche weiter nichts, als ein zweites Kopfnicken zur Folge hatte.Er ſchien, dem Anſehn nach, fuhr Mor⸗ daunt fort:ein Mann von gutem Herkommen zu ſeyn, und wenn auch jene armen Leute alles mögliche gethan ha⸗ ben, ihn gut aufzunehmen, bei ſeinem jezigen ſchwachen Zu⸗ ſtand, ſo..

Ich weiß recht gut, was Du ſagen willſt, unterbrach ihn ſoin Buter: wir ſollten, meinſt Du, etwas zu ſeiner Hülfe thun. Wohlan, ſo geh' zu ihm; fehlt ihm Geld, ſo mag er ſagen, wieviel er braucht, und er ſoll es haben; was aber das betrifft, daß ich den Fremden in mein Haus aufnehmen und ihn ſehen ſoll, ſo kann ich das weder, noch mag ich es thun. Ich habe mich auf die außerſte Gränze der brit⸗ tiſchen Inſeln gefluͤchtet, weil ich keine neuen Freunde haben und keine neuen Geſichter ſehen will, und niemand ſoll mich weder mit ſeinem Glück, noch mit ſeinem Unglück beläſtigen. Wenn Du die Welt ein Jahrzehend länger gekannt haben wirſt, ſo werden Deine älteren Freunde ſich Dir werth ge⸗ macht und ihr Umgang Dich dazu beſtimmt haben, die neuen für den übrigen Theil Deines Lebens zu vermeiden. Jezt geh, warum gehſt Du nicht? Mache, daß der Mann aus der Gegend kommt; ich will niemanden um mich ſehen, als dieſe gemeinen Geſichter deren Art und Weiſe, mich zu be⸗ truͤgen, ich kenne und dulde, als Uebel, das zu klein iſt, als daß ich darüber in Beweg erathen könnte. Mit